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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Ein Sammelsurium aus im Internet gefundenen Schnippseln rund um Ubuntu/Linux. Lauter nützliche, schöne und interessante Links, Tipps , Infos und anderes tolle Sachen. Vielleicht auch eine Möglichkeit für mich sich vor der Vergesslichkeit zu schützen.</description><title>UbuntuJunkie</title><generator>Tumblr (3.0; @ubuntujunkie)</generator><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/</link><item><title>Sicher löschen: RAM, Dateien, Swap und freien Speicherplatz unter Linux</title><description>&lt;p&gt;Über Sinn, Unsinn und Paranoia bezüglich des sicheren Löschens von Daten kann man ausgiebig diskutieren. Wie viel Sinn es tatsächlich macht seine Daten sicher zu löschen und ob es den Zeitaufwand wert ist, das möchte ich hier offen lassen. Möge das jeder für sich entscheiden. Fakt ist: Das sichere Löschen dauert deutlich länger und kostet mehr Rechenzeit als das gewöhnliche Löschen, da der zu löschende Datenbereich mehrmals überschrieben wird und die dafür nötigen Zufallsdaten generiert werden müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich dafür interessiert, findet im Repository seiner Distribution sicherlich irgendwo das Paket „secure-delete“, welches auf Ubuntu/Debian-Systemen mittels folgender Zeile aus der Shell heraus installiert werden kann:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install secure-delete&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wer das Paket im Repository seiner Distribution nicht findet, kann es sich über die Seite des Autos herunterladen, in dem er dort nach „secure delete“ sucht: &lt;strong&gt;&lt;a title="The Hacker's Choice" href="http://freeworld.thc.org" target="_blank"&gt;&lt;a href="http://freeworld.thc.org" target="_blank"&gt;http://freeworld.thc.org&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Tool-Sammlung besteht aus vier Befehlen für die Kommandozeile: &lt;strong&gt;sdmem&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;sfill&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;srm&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;sswap&lt;/strong&gt;. Wer diese Befehle effektiv nutzen möchte, sollte sie am besten mit Root-Rechten ausführen (mit einem vorgesetzten &lt;strong&gt;sudo&lt;/strong&gt; unter Ubuntu zum Beispiel). Da die Befehle &lt;strong&gt;sdmem&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;sfill&lt;/strong&gt; den freien Speicher überschreiben, ist ihr Einsatz noch effektiver, wenn Programme bereits geschlossen wurden, die sensible Daten im Arbeitsspeicher oder temporär auf Festplatten gespeichert lassen könnten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;WICHTIG:&lt;/strong&gt; Vorsicht im Umgang mit den Befehlen &lt;strong&gt;srm&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;sswap&lt;/strong&gt;! Wer nicht aufpasst, kann damit versehntlich wichtige Daten löschen! Für Datenverluste welcher Art auch immer übernehme ich daher keine Verantwortung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Secure-Delete im Überblick&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;sdmem:&lt;/strong&gt; Überschreibt den vorhandenen Arbeitsspeicher sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;sfill &amp;lt;VERZEICHNIS&amp;gt;&lt;/strong&gt;: Überschreibt den freien Speicherplatz auf der Festplatte. Wer möchte kann auch ein Verzeichnis angeben, dann werden alle freien Inodes eines angegebenen Verzeichnisses sicher gelöscht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sfill /home/mein_account/&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;srm &amp;lt;DATEI&amp;gt;:&lt;/strong&gt; Löscht wie der Befehl rm Dateien bzw. mit der Option -r auch rekursiv Verzeichnisse – nur eben sicher, durch mehrmaliges Überschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;srm Dokument.doc&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;sswap /dev/[Partition]:&lt;/strong&gt; Löscht die Swap-Partition durch mehrmaliges Überschreiben sicher.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Swap-Partition muss für diesen Prozess zunächst deaktiviert werden: &lt;strong&gt;swapoff -a&lt;/strong&gt;. Nach Beendigung des Löschvorgangs kann die Swap-Partition wieder aktiviert werden: &lt;strong&gt;swapon -a&lt;/strong&gt;. Da &lt;strong&gt;swapon/swapoff -a&lt;/strong&gt; dazu führt, dass alle Swap-Partitionen deaktiviert werden und man eventuell nur eine bestimmte Swap-Partition aktivieren/deaktivieren möchte, kann man dies auch mittels &lt;strong&gt;swapon/swapoff -U &amp;lt;UUID&amp;gt;&lt;/strong&gt; tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich unsicher ist wie die UUID seiner Swap-Partition lautet oder wo diese überhaupt im System verankert ist, kann dies mit dem Befehl &lt;strong&gt;blkid&lt;/strong&gt; einsehen. Die Swap-Partition trägt am Ende der Zeile die Bezeichnung: &lt;strong&gt;TYPE=&amp;#8221;swap&amp;#8221;&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sswap /dev/sda5&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Alle Befehle unterstützen die Optionen &lt;strong&gt;-f&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;-l&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schalter &lt;strong&gt;-f&lt;/strong&gt; steht für „fast“, zu Deutsch: „schnell“. Er führt den Löschvorgang deutlich schneller aus, da er nicht auf das Device-File &lt;strong&gt;/dev/urandom&lt;/strong&gt; des Systems zugreift, welches Zufallsdaten produziert. Dieser Vorgang ist jedoch auch unsicherer!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Schlater &lt;strong&gt;-l&lt;/strong&gt; steht für „lessens the security“, was so viel bedeutet wie „mit verringerter Sicherheit“. Die Daten werden nur in zwei Durchgängen überschrieben. Es wird daher empfohlen diesen Vorgang anschließend noch ein zweites Mal durchzuführen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übrigens:&lt;/strong&gt; Wer sich für weitere Schalter/Optionen der jeweiligen Befehle sowie deren Löschprozedur und Hintergrundinformationen interessiert, kann zu jedem Befehl eine Manpage aufrufen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;man sdmem&lt;br/&gt;man sfill&lt;br/&gt;man srm&lt;br/&gt;man sswap&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/1392503683</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/1392503683</guid><pubDate>Sun, 24 Oct 2010 23:41:00 +0200</pubDate><category>RAM</category><category>Arbeitsspeicher</category><category>memory</category><category>HDD</category><category>festplatte</category><category>harddisk</category><category>linux</category><category>diskspace</category><category>speicherplatz</category><category>frei</category><category>freien</category><category>freier</category><category>files</category><category>dateien</category><category>datei</category><category>löschen</category><category>sicher</category><category>sicheres</category><category>swap</category><category>wipe</category><category>secure</category><category>delete</category><category>erase</category><category>srm</category><category>rm</category><category>sfill</category><category>sdmem</category><category>sswap</category><category>swapon</category><category>swapoff</category></item><item><title>Bash-Tricks: Die History</title><description>&lt;p&gt;Nach einer laaaangen Sommerpause, in der es für mich viel zu tun gab und in der ich unter anderem meine Abschlussarbeit fertiggestellt habe, melde ich mich wieder zu Wort, mit einer kurzen Einführung in die „Bash-History“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst einmal: Was ist überhaupt eine „Bash-History“? „History“ kommt, wie wir alle wissen, aus dem Englischen und bedeutet „Geschichte“. Was die Bash ist, das dürfte den meisten Linux-Nutzern vermutlich klar sein: Die Shell bzw. die Eingabeaufforderung, über die man Programme starten und das System steuern kann. Die „Bash-History“ ist also eine Art Protokoll über die von uns im Laufe der Zeit eingegebenen Befehle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Sinn der History ist, bei Bedarf zurückverfolgen zu können, welche Schritte man bei der letzten Arbeit in der Shell durchgeführt hat. Dies kann sehr sinnvoll sein, wenn man zum Beispiel unbeabsichtigt etwas verstellt hat und aufgrund dessen nun etwas nicht so will wie es sollte. Es kann aber auch sehr sinnvoll sein sich eine benötigte Befehlszeile wieder ins Gedächtnis zu rufen, die einem entfallen ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Durch die History navigieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich einmal seine eigene Bash-History anschauen möchte, gibt in der Bash einfach folgenden Befehl ein:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;history&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun werden alle gespeicherten Einträge untereinander ausgegeben und durch eine Zeilennummer am Anfang ergänzt. Bei mir fängt die erste Zeile mit der Zeilennummer 14 an und endet mit der Zeilennummer 513 – warum auch immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer nicht die komplette History sehen möchte, kann durch diese auch mit den Cursortasten [↑] und [↓] navigieren. Dabei muss man sich die History wie einen Stack – also zum Beispiel einen Stapel Papier vorstellen. Das was ich nun als letztes auf den Stapel lege, das kann ich auch als erstes wieder greifen. Mit der Cursortaste [↑] kann ich immer weiter in die Vergangenheit der History eindringen. Mit der Cursortaste [↓] gehe ich den umgekehrten Weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer eine Zeile gefunden hat, die wieder ausgeführt werden soll, muss diese einfach nur mit der Enter-Taste bestätigen. Soll diese Zeile etwas angepasst werden, so kann man sich mit den Cursortasten [←] und [→] innerhalb der Zeile bewegen. Wem das bei langen Zeilen zu langsam geht, kann zusätzlich die [Strg]- bzw. [Ctrl]-Taste gedrückt halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Die History durchsuchen&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer langen History ist es manchmal mühselig sich mit den Cursortasten durch die Liste zu bewegen, deshalb ist es hier praktisch, dass man die History auch durchsuchen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine sehr einfache Methode ist in der Bash [Strg] + [R] zu drücken. Wenn man nun zu tippen anfängt, dann sucht die Bash die letzte zutreffende Zeile raus. Nun ist es aber oft so, dass nicht unbedingt die zuletzt eingegebene Zeile, die mit dem eingegebenen String anfängt, auch gleich die richtige ist. Wenn man nun erneut [Strg]+[R] eingibt, so gelangt man zur vorletzten, dem eingegebenen String entsprechenden Befehlszeile. Mit dem erneuten Drücken von [Strg]+[R] gelangt man dann zur vorvorletzten Befehlszeile und immer so weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wurde die gewünschte Zeile gefunden, so kann man sie mit der Enter-Taste ausführen. Wer den Suchvorgang abbrechen möchte, drückt auf [Esc]. Und wer die gefundene Zeile anpasse möchte, drückt eine der beiden Cursortasten [←] oder [→].&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Suchmethode erfordert allerdings, dass man weiß, womit die gesuchte Befehlszeile anfängt. Ist das nicht der Fall, so kann man auf eine so genannte „Pipe“ zurückgreifen. Das bedeutet, dass die Ausgabe des Befehls vor der Ausgabe auf dem Bildschirm zunächst abgefangen, verarbeitet und erst dann ausgegeben wird. Hier leiten wir die Ausgabe des Befehls &lt;strong&gt;history&lt;/strong&gt; durch eine &lt;strong&gt;grep&lt;/strong&gt;-Pipe, mit der wir nach einem String suchen können:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;history | grep apt-get&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Diese Zeile lieferte in meinem Falle beispielsweise folgende Ausgabe, in der der gesuchte String „apt-get“ vorkommt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;35  sudo apt-get install gtk2-engines-equinox equinox-theme equinox-ubuntu-theme faenza-icon-theme&lt;br/&gt;  156  sudo apt-get install darktable&lt;br/&gt;  404  sudo apt-get cache search pidgin&lt;br/&gt;  405  sudo apt-get &amp;#8212;purge autoremove&lt;br/&gt;  407  sudo apt-get update&lt;br/&gt;  408  sudo apt-get upgrade&lt;br/&gt;  523  history | grep apt-get&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Für kompliziertere Suchvorgänge, beispielsweise wenn ihr mehrere Begriffe in einer Befehlszeile finden möchtet, müsst ihr erst mal auf Google zurückgreifen. Ein kleines Tutorial zu &lt;strong&gt;grep&lt;/strong&gt; ist hier schon geplant, aber würde in diesem Beitrag etwas den Rahmen sprengen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die History lässt sich übrigens auch als Datei öffnen, einsehen, durchsuchen und modifizieren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;gedit ~/.bash_history&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Größe der History ändern&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer die aktuelle Größe seiner History erfahren möchte, kann dies mit folgender Zeile tun:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;echo $HISTSIZE&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Zahl gibt die Länge der History an (Anzahl der Einträge). Um diese Größe anzupassen, genügt es in der &lt;strong&gt;.bashrc&lt;/strong&gt; zwei Werte zu setzen. Am besten ist, man sucht zunächst nach folgender Zeile:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;# for setting history length see HISTSIZE and HISTFILESIZE in bash(1)&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Findet man sie nicht, so kann man sie am Ende der Datei einfügen. Darunter fügt man dann die folgenden beiden Zeilen ein:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;export HISTFILESIZE=10000&lt;br/&gt;export HISTSIZE=10000&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Natürlich können die Werte nach belieben angepasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;History löschen&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Spuren verwischen möchte (Ihr Bösnickel, ihr! ;), hat natürlich die Möglichkeit die History zu löschen. Der folgende Befehl macht die History wieder „clean“:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;history -c&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wer nicht die komplette History, sondern nur Teile daraus löschen oder gar modifizieren möchte, kann dies – wie bereits erwähnt – in der .bash_history machen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;gedit ~/.bash_history&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;History-Einträge mit Zeit- und Datumsangaben&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal wäre es beim Durchsuchen der History ganz sinnvoll zu erfahren wann eine Befehlszeile ausgeführt wurde – also mit Datum und Uhrzeit. Durch eine kleine Modifikation an der .bashrc ist dies möglich:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;gedit ~/.bashrc&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Am Ende der Datei fügt man die folgenden beiden Zeilen ein, bevor man die Datei speichert und den Editor wieder schließt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;# HISTTIMEFORMAT&lt;br/&gt;export HISTTIMEFORMAT=&amp;#8217;%Y-%m-%d, %T – &amp;#8216;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Jetzt nur noch die Bash geschlossen und wieder geöffnet und durch Eingabe von &lt;strong&gt;history&lt;/strong&gt; kann man nun in Erfahrung bringen, wann welche Zeile ausgeführt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;History-&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Shortcuts&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt noch ein nettes Feature der Bash, dass ich hier mal als „Shortcuts“ bezeichnen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir zum Beispiel an, wir haben eine Befehlszeile, die wir immer wieder nacheinander in gewissen Zeitabständen ausführen müssen/wollen. Einmal eingegeben, holen wir die Zeile mit der Cursortaste [↑] wieder aus der History und bestätigen sie mit der Enter-Taste. Statt dessen kann man den letzten Befehl aber auch mit folgender Zeile erneut ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;!!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der Vorteil des ganzen ist jetzt sicherlich nicht so ganz ersichtlich. In Scripten kann dies aber durchaus sinnvoll sein. Oder man führt die zuvor eingegebene Zeile mit Root-Rechten aus:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo&amp;#160;!!&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Was auch noch möglich ist, ist das Hervorholen der Befehlszeile, die mit einem bestimmten String anfängt, der das letzte Mal in der History aufgetaucht ist. Oder kurz und verständlich: Wenn ich fünf Zeilen vorher &lt;strong&gt;ps -fe | grep pino&lt;/strong&gt; ausgeführt habe und danach kein weiterer &lt;strong&gt;ps&lt;/strong&gt;-Aufruf erfolgt ist, dann kann ich eben diese Zeile mit folgendem Befehl erneut ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;!ps&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Der String nach dem Ausrufezeichen ist variabel. Die Bash holt einfach die Befehlszeile aus der History raus, die als erstes dem nach dem Ausrufezeichen eingegebenen String entspricht und führt diese aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Mehr über die History&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dies ist natürlich nur ein kurzer Einblick in die History-Funktion der Bash. Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Befehlen gibt es natürlich nahezu unendlich viele, man muss sich nur ein wenig Zeit nehmen und das Netz danach mit Google durchsuchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sehen möchte, wie mächtig der &lt;strong&gt;history&lt;/strong&gt;-Befehl ist und was damit noch alles möglich ist, der sollte sich die Manpage dazu durchlesen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;man history&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ansonsten wünsche ich noch viel Spaß mit der History!&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/1082140051</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/1082140051</guid><pubDate>Tue, 07 Sep 2010 20:33:00 +0200</pubDate><category>bash</category><category>befehle</category><category>commands</category><category>history</category><category>linux</category><category>shell</category><category>terminal</category><category>ubuntu</category><category>grep</category><category>größe</category><category>suchen</category><category>durchsuchen</category><category>strg + r</category><category>ctrl + r</category></item><item><title>26 Mac- und Windows-Standard-Fonts für Ubuntu</title><description>&lt;p&gt;Leider bietet Ubuntu nach der Installation keine große Auswahl an Schriftarten und kaufen möchte man nicht unbedingt welche, wenn man damit nicht gerade seinen Lebensunterhalt verdient. Schöne Schriftarten sind aber immer was Feines, nicht nur wenn man mit &lt;strong&gt;InkScape&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;Scribus&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;Gimp&lt;/strong&gt; gestaltet. Auch beim Austausch von Dokumenten, beispielsweise zwischen Windows und Linux, können einige zusätzliche Schriftarten praktisch sein, besonders, wenn in einem zugeschickten Dokument einige Standardschriftarten von &lt;strong&gt;Office 2007&lt;/strong&gt; verwendet werden. Daher hier eine Auswahl an Standard-Schriftarten der Systeme Windows und Mac zum Nachinstallieren unter Ubuntu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Installation von Schriften&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo und wie man Schriften installiert, möchte ich hier nicht noch einmal erwähnen. Wer sich darüber nicht sicher ist, kann dies &lt;a title="UbuntuJunkie  Typografie-Grundlagen und Sonderzeichen unter Ubuntu Linux" target="_self" href="http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/494114597/typografie-grundlagen-und-sonderzeichen-unter-ubuntu"&gt;&lt;strong&gt;im Folgenden Beitrag nachlesen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, unter „Schriften installieren“. Diese Anleitung ist auch für all die interessant, welche die Schriften systemweit installieren möchten. In den folgenden Beispielen installiere ich die Schriften, welche von Hand installiert werden müssen, ausschließlich für den aktuellen Benutzer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Die Standard-Fonts&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bestimmte Schriftarten, die man z.B. von Windows oder vom Mac her kennt, sind standardmäßg unter Ubuntu nicht verfügbar, da sie einem Urheberrecht unterliegen und es sich somit um keine freie Software handelt. Es gibt allerdings trotzdem eine legale Möglichkeit diese Schriften zu installieren. Einige der Schriften sind im Repository enthalten, andere kann man über kleine Umwege herunterladen und nachinstallieren. Doch der Reihe nach… .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MS Core Fonts&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Die &lt;strong&gt;MS Core Fonts&lt;/strong&gt; sind von der Microsoft-Seite als ausführbare Installation verfügbar. Aus diesem Grund gibt es auch ein vorgefertigtes Paket im Repository von Ubuntu, welches diese Schriftarten automatisiert herunterlädt und installiert. Enthalten sind darin folgende Schriftarten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Andale Mono&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Arial&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Arial Black&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Comic Sans MS&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Courier New&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Georgia&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Impact&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Times New Roman&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Trebuchet MS&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verdana&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Webdings&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Installieren kann man das &lt;strong&gt;MS Core Fonts&lt;/strong&gt;-Paket über die Shell mit folgender Zeile:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Tahoma&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Wie ihr vermutlich schon bemerkt habt, ist unter den &lt;strong&gt;MS Core Fonts&lt;/strong&gt; leider nicht die durchaus beliebte Schriftart &lt;strong&gt;Tahoma&lt;/strong&gt; enthalten. Da diese dem Urheberrecht unterliegt und auch nicht von Microsoft zum Download angeboten wird, wurde sie vom &lt;strong&gt;Wine&lt;/strong&gt;-Team sozusagen nachgebaut. Wer Wine installiert hat, hat vermutlich auch bereits &lt;strong&gt;Tahoma&lt;/strong&gt; auf seinem System. Andernfalls kann man &lt;strong&gt;Tahoma&lt;/strong&gt; wie folgt über die Shell installieren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install ttf-tahoma-replacement&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Office 2007 Fonts&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Seit Office 2007 gibt es nun einige Fonts, die nur indirekt von Microsoft zum Download angeboten werden. Sie sind im &lt;strong&gt;PowerPoint Viewer 2007&lt;/strong&gt; enthalten und müssen deshalb von Hand heruntergeladen, entpackt und installiert werden. Enthalten sind darin folgende Schriftarten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Calibri&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Cambria&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Candara&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Consolas&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Constantia&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Corbel&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Für diesen Vorgang benötigen wir das Programm &lt;strong&gt;cabextract&lt;/strong&gt;, welches wie folgt aus dem Repository installiert werden kann:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install cabextract&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun muss der &lt;a title="Microsoft PowerPoint 2007 Viewer" target="_blank" href="http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&amp;amp;FamilyID=048dc840-14e1-467d-8dca-19d2a8fd7485"&gt;&lt;strong&gt;PowerPoint Viewer 2007&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; zunächst heruntergeladen werden. Ich mache das in meinem Beispiel auf den Desktop. Anschließend klickt man mit der rechten Maustaste auf die &lt;strong&gt;PowerPointViewer.exe&lt;/strong&gt;-Datei und wählt im Kontextmenü „Hier entpacken“ aus. Nun wechselt man in der Shell in das soeben entpackte Verzeichnis und entpackt dort erneut und zwar das CAB-Archiv, welches unter anderem die vorhin erwähnten Schriftarten beinhaltet:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;cabextract ppviewer.cab&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Zuletzt müssen nur noch die gerade entpackten Schriftendateien installiert werden. Ich schiebe diese gleich in ein separates Verzeichnis namens &lt;strong&gt;office2007&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;mkdir ~/.fonts/office2007 &amp;amp;&amp;amp; cp *.TTF ~/.fonts/office2007&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Fertig. Anschließend kann man die heruntergeladenen und entpackten Dateien wieder vom System entfernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;DejaVu&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Weniger bekannt dürften die &lt;strong&gt;DejaVu&lt;/strong&gt;-Schriften sein, welche aber meiner Meinung nach schon irgendwie zu den Standardschriften gehören. Im Repository befindet sich das Paket &lt;strong&gt;ttf-dejavu&lt;/strong&gt; welches folgende DejaVu-Schriften enthält:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;DejaVu Serif&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Dejavu Sans&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;DejaVu Mono&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Installiert wird dieses Paket über die Shell mit der folgenden Zeile:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install ttf-dejavu&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Mac OSX Fonts&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Einige von Mac OSX her bekannte Schriften, kann man &lt;a title="Mac OSX Fonts" target="_blank" href="http://code.google.com/p/ubuntu-debs/downloads/detail?name=macfonts.tar.gz&amp;amp;can=2&amp;amp;q="&gt;&lt;strong&gt;hier herunterladen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;. Installiert werden die Schriften wie bereits oben erwähnt. Enthalten sind im Archiv folgende Schriftarten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Apple Garamond&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Aquabase&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lithgrl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lucida Grande&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lucida MAC&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/693801508</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/693801508</guid><pubDate>Sun, 13 Jun 2010 15:31:00 +0200</pubDate><category>Fonts</category><category>Schriften</category><category>Types</category><category>Typografie</category><category>Typo</category><category>Typography</category><category>MS Core Fonts</category><category>Apple</category><category>Microsoft</category><category>Windows</category><category>Mac</category><category>installieren</category><category>install</category><category>Standard-Fonts</category><category>Andale</category><category>Arial</category><category>Black</category><category>Mono</category><category>Sans</category><category>Serif</category><category>Courier New</category><category>Comic</category><category>Georgia</category><category>Impact</category><category>Times New Roman</category><category>Trebuchet</category><category>Verdana</category><category>Webdings</category><category>Tahoma</category><category>Wine</category></item><item><title>Ubuntu via Handy mit OpenSSH fernsteuern</title><description>&lt;p&gt;Hin und wieder kommt es vor, dass der Rechner einfach seine Zeit braucht, um etwas fertig zu stellen. Sei es ein Download, ein System-Update oder gar -Upgrade oder das Kompilieren einer aufwändigeren Anwendung. Nicht immer hat man Zeit und Lust am Rechner zu sitzen und darauf zu warten, bis er mit seiner Aufgabe fertig geworden ist. Den Rechner möchte man aber vielleicht trotzdem nicht unnötig lange laufen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Szenario ist – wie in meinem Falle – der Rechner der Eltern, auf dem man wunderbar Ubuntu installiert hat und es nun hin und wieder via Internet aktualisieren möchte. Wenn man nicht immer vor Ort sein kann, dann wäre es sehr praktisch, wenn man dies aus der Ferne erledigen könnte. Eben schnell ein kurzer Anruf: „Mutter! Schmeiß’ die Kiste an!“ Und schon kann es losgehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht nicht? Geht doch! Es geht sogar sehr einfach. Es gibt fünf grobe Schritte, welche zu befolgen sind um zu diesem Ziel zu gelangen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Installation und Konfiguration des OpenSSH-Dämons&lt;br/&gt;2. DynDNS einrichten&lt;br/&gt;3. Installation und Konfiguration der SSH-Client-Software auf dem Handy&lt;br/&gt;4. Konfiguration des Routers/der Firewall&lt;br/&gt;5. Sicherheitstipps&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer allerdings eine grafische Steuerung erwartet wird enttäuscht. Hier läuft alles über die Shell ab. Dies mag vielleicht schade sein, aber es spart Transfervolumen, was je nach Datentarif am Mobiltelefon günstiger und je nach verfügbarem Datenzugang außerdem viel schneller ist, steht mal kein UMTS/HSDPA zur Verfügung. Außerdem macht es an einem „normalen Mobiltelefon“ auch wenig Sinn auf einen Briefmarken-Bildschirm irgendwelche GUIs zu übertragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Packen wir es also an!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schritt 1: OpenSSH-Dämon installieren und konfigurieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Installation des Open-SSH-Dämonen (Daemons) bzw. -Servers ist so simpel wie sonst was:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install openssh-server&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Fertig! Jetzt wird zunächst die Konfigurationsdatei editiert:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo gedit /etc/ssh/sshd_config&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Folgendes ist der Datei hinzu zu fügen bzw. abzuändern… .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst sollten wir die Option abschalten, sich direkt als &lt;strong&gt;root&lt;/strong&gt; anzumelden. Dies ist unter Ubuntu ohnehin nicht möglich, aber sicher ist sicher. Die administrativen Rechte holen wir uns dann wie gewohnt mit &lt;strong&gt;sudo&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;1. ÄNDERN VON:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;PermitRootLogin yes&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;IN:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;PermitRootLogin no&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Anschließend möchten wir uns via Passwort anmelden, was im Zusammenhang mit &lt;strong&gt;MidpSSH&lt;/strong&gt; (dem SSH-Client für Java-fähige Mobiltelefone), meines Wissens nach bislang die einzige Authentifizierungsmöglichkeit ist:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2. EINFÜGEN VON:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Password Authentication yes&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;… am besten direkt unter die Zeile &lt;strong&gt;UsePAM yes&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dann noch dies hier… . Dazu gleich mehr!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;3. EINFÜGEN VON:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;# Allow/Deny Users and Groups&lt;br/&gt;AllowGroups admin&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;… an das Ende der Datei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Man kann natürlich noch mehr konfigurieren, dies sind aber die einfachsten Schritte, welche die grundlegenden Bedürfnisse abdecken sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann sei noch zu &lt;strong&gt;AllowUsers&lt;/strong&gt; bzw. &lt;strong&gt;DenyUsers&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;AllowGroups&lt;/strong&gt; bzw. &lt;strong&gt;DenyGroups&lt;/strong&gt; folgendes gesagt: Mit &lt;strong&gt;AllowUsers&lt;/strong&gt; kann man Benutzernamen auf dem Server angeben, welche Benutzer sich via SSH am System anmelden dürfen bzw. unter &lt;strong&gt;DenyUsers&lt;/strong&gt;, welche dies nicht dürfen. Ähnlich verhält es sich mit &lt;strong&gt;AllowGroups&lt;/strong&gt;: Hier im Beispiel ist &lt;strong&gt;admin&lt;/strong&gt; als Gruppe eingetragen, was allen Benutzern mit Administrationsrechten den Zugriff auf das System via SSH gestattet. Genauso kann man mit &lt;strong&gt;DenyGroups&lt;/strong&gt; bestimmte Benutzergruppen vom Zugriff ausschließen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun nur noch ein Neustart des Servers:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo /etc/init.d/ssh restart&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und damit wäre der Dämon einsatzbereit. Ob er funktioniert, können wir zunächst an einem anderen Rechner im lokalen Netz testen, sofern ein Zweitrechner vorhanden ist:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;ssh benutzername@IP_DES_SSH_SERVERS&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;ssh klaus@192.168.2.10&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Klappt es nicht, so prüft bitte zunächst eure Konfiguration und schaut unter &lt;strong&gt;Schritt 4&lt;/strong&gt; rein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schritt 2: DynDNS einrichten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem ist nun, dass wir außerhalb des lokalen Netzwerks nicht die IP-Adresse des Rechners mit dem SSH-Server kennen. Kaum jemand wird eine statische IP-Adresse besitzen. Daher brauchen wir einen Dienst, der einer von uns festgelegten Domain automatisch die aktuelle IP-Adresse des Systems zuweist und dieser nennt sich beispielsweise DynDNS. Es gibt auch noch andere Dienste dieser Art, aber ich beschränke mich hier zunmächst nur auf DynDNS, zumal dies der wohl bekannteste Dienst seiner Art sein dürfte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht zunächst zu &lt;a title="DynDNS.com" target="_blank" href="http://www.dyndns.com/"&gt;&lt;strong&gt;DynDNS.com&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;, registriert euch dort kostenlos und erstellt euch eine Domain. Zum Beispiel: &lt;strong&gt;DOMAINNAME.dyndns.org&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer nun das Glück hat einen Router zu besitzen, der DynDNS und ähnliche Dienste unterstützt, der kann in der entsprechenden Konfigurationsmaske des Routers seine DynDNS-Daten eintragen. Bei mir (Speedport W 701V „gefritzt“) sieht das wie folgt aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Fritz!Box  DynDNS Konfiguration" src="http://farm5.static.flickr.com/4062/4671851250_fe565ffacd_b.jpg" height="377" width="651"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer einen Router ohne entsprechende DynDNS-Unterstützung seinen eigenen nennt oder gar keinen Router, sondern ein Modem besitzt, der muss auf eine Software-Lösung zurückgreifen. Dafür bietet sich der &lt;strong&gt;ddclient&lt;/strong&gt; aus dem Ubuntu-Repository an, der bei einer Verbindung mit dem Internet die dynamische Domain mit der aktuellen IP-Adresse abgleicht. Installiert wird er wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get install ddclient&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach der Installation erfolgt auch sogleich die Konfiguration, die ihr schon mal vornehmen solltet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schritt 3: SSH-Client-Software installieren und konfigurieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt sicherlich noch andere SSH-Clients für das Handy. Ich habe mich jedoch für &lt;strong&gt;&lt;a title="MidpSSH" target="_blank" href="http://www.xk72.com/midpssh/"&gt;MidpSSH&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; entschieden, weil es meiner Ansicht nach ein sehr guter SSH-Client für mein Sony Ericsson K800i und K510i ist. Wer mag, kann natürlich auch andere Software testen. Genauso gibt es für Smartphones (Black Berry, iPhone, etc.) und andere Mobiltelefone, auch die passende Software. Die Vorstellung der zahlreichen Programme würde hier jetzt allerdings den Rahmen sprengen, weshalb ich mich nur auf &lt;a title="MidpSSH" target="_blank" href="http://www.xk72.com/midpssh/"&gt;&lt;strong&gt;MipdSSH&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; beschränke.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Installation und Ausführung der Anwendung auf dem Handy, sollte man sich zunächst ein Profil anlegen, um sich in Zukunft die ganze Tipperei zu ersparen. Anschließend kann man sich auch schon einloggen… .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;object height="516" width="638"&gt;
&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RjVt6L8wfhU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1&amp;amp;fmt=18"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/RjVt6L8wfhU&amp;amp;hl=de&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="516" width="638"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sehr praktisch ist die Funktion sich so genannte &lt;strong&gt;Macro sets&lt;/strong&gt; anzulegen. Ich kann es wirklich nur empfehlen! Das sind einfach Vorlagen dafür, was man im Client sonst mühsam eingibt. Wer an seinem Mobiltelefon keine vollwertige Tastatur hat, wird wenig Freude beim Updaten des Systems haben, das er anschließend herunterfahren möchte:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get update &amp;amp;&amp;amp; sudo apt-get upgrade&lt;br/&gt;sudo shutdown -h now&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Kurz paar Vorlagen/Macros angelegt, kann man sich hinterher das nervige getippe mit T9 ersparen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch das „Abschießen“ einer Anwendung kann man sich erleichtern. Statt zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo ps -fe | grep firefox&lt;br/&gt;sudo kill -9&amp;#160;2641&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;… immer wieder einzugeben, können wir zwei Macros erstellen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo ps -fe | grep&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;… und …&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo kill -9&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WICHTIG:&lt;/strong&gt; Am Ende der Zeile sollte &lt;strong&gt;in beiden Macros&lt;/strong&gt; ein Leerzeichen eingefügt werden! Außerdem sollte, bei der Erstellung der Macros, die Option &lt;strong&gt;Mode&lt;/strong&gt; auf &lt;strong&gt;Type&lt;/strong&gt; gestellt sein!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Grund für diese beiden „Besonderheiten“ ist ganz einfach: Was am Ende der Zeile steht, variert, je nachdem, welche Anwendung bzw. welche Prozess-ID man abschießen möchte. Somit hat man nach Auswahl des jeweiligen Macros noch immer die Möglichkeit, mit &lt;strong&gt;Input&lt;/strong&gt;, die fehlenden Angaben am Ende der Zeile zu ergänzen, bevor man die endgültige Befehlszeile abschickt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schritt 4: Router (NAT) und Firewall konfigurieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich im lokalen Netzwerk nicht auf dem SSH-Server einloggen kann, hat vermutlich entweder etwas falsch konfiguriert oder eine Software-Firewall laufen. Ich persönlich bin der Meinung, dass Software-Firewalls nur eine Ressourcenverschwendung sind, aber es sei jedem selbst überlassen darüber zu entscheiden, was nötig und unnötig ist. Standardmäßig sollte die Firewall auf dem Server – sofern vorhanden – eingehende und ausgehende Verbindungen auf dem TCP-Port 22 zulassen. Wer einen anderen Port für seinen SSH-Dämon benutzt, muss in der Firewall den entsprechenden TCP-Port statt TCP-Port 22 freigeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte dies nun klappen, aber eine Verbindung vom Handy oder von einem externen Rechner aus – also außerhalb des lokalen Netzwerkes – scheitern, so kann es daran liegen, dass man hinter einem Router sitzt, der eingehende Verbindungen aus Sicherheitsgründen blockiert. Normalerweise biete der Router – in meinem Falle ein „gefritzter“ Speedport W 701V – unter den Konfigurationsoptionen die Möglichkeit die NAT (eine Art Firewall) zu konfigurieren. Schlagen wir also ein Löchlein in die Wand für die IP des Rechners, auf dem der SSH-Dämon läuft, für TCP-Port 22 oder welchen Port man bei sich auch immer gewählt hat. Danach sollte alles soweit funktionieren. Bei mir sieht das so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Fritz!Box  NAT Konfiguration" src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4671854388_2bdd165c3c_b.jpg" height="377" width="651"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schritt 5: Sicherheitstipps&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu beachten ist, dass die Authentifizierung auf dem Server nun über das Passwort eines lokalen Benutzers durchgeführt wird. Daher ist es &lt;strong&gt;sehr wichtig&lt;/strong&gt;, dass alle Benutzernamen, über die man sich via SSH am System einloggen kann, über ein möglichst starkes und sicheres Kennwort verfügen. Einfache Kennwörter sind unter Umständen leicht zu erraten und stellen somit ein Sicherheitsrisiko dar – vor allem, wenn es sich um Benutzer mit Administrationsrechten handelt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sofern der SSH-Client dies unterstützt – MidpSSH tut es bislang meines Wissens nach nicht – empfiehlt es sich statt der Passwort-Authentifizierung die Public-Key-Authentifizierung zu benutzen. Nähere Informationen dazu ergoogelt bitte selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Außerdem ist es ein Trugschluss, dass die Abweichung beim SSH-Server vom Standard TCP-Port 22 auf einen anderen Port – z.B. 27409 – für mehr Sicherheit sorgt. Es mag sicherlich einige Möchtegern-Cracker und -Hacker täuschen oder eventuell die Sichtbarkeit eines offenen Ports etwas hinauszögern, allerdings zeigt ein Portscan relativ schnell, welche Ports am System geöffnet sind und welche nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Daher gilt: Wer einen SSH-Server nicht wirklich braucht, sollte auf ihn verzichten. Nur weil es „witzig“ ist sein System via Mobiltelefon zu steuern, muss es noch lange nicht sinnvoll sein! Für gewöhnlich sollte das System zwar grundsätzlich sicher sein, aber offene Ports stellen immer ein Sicherheitsrisiko dar, welches nichts ausgenutzt werden muss, aber kann, wenn z.B. die entsprechende Software eine Sicherheitslücke oder etwaige Bugs aufweist oder Kennwörter zu leicht zu erraten sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So, und nun hoffe ich, dass ich nichts vergessen habe und wünsche euch viel Spaß damit!&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/666677119</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/666677119</guid><pubDate>Sat, 05 Jun 2010 17:12:00 +0200</pubDate><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>SSH</category><category>OpenSSH</category><category>Server</category><category>Client</category><category>MidpSSH</category><category>MIDP</category><category>MIDP2</category><category>ddclient</category><category>Router</category><category>DynDNS</category><category>Domain</category><category>dynamisch</category><category>dynamic</category><category>Dämon</category><category>Daemon</category><category>Handy</category><category>Mobile</category><category>Mobil</category><category>Mobiltelefon</category><category>Fernsteuerung</category><category>fernsteuern</category><category>remote</category><category>shell</category><category>bash</category><category>terminal</category></item><item><title>Ubuntu: Problemfall „AT-SPI-Registry“ lösen</title><description>&lt;p&gt;Auf einigen Systemen kann es vorkommen, dass ein gewisser Dienst Komplikationen verursacht. Dies kann zum Beispiel so aussehen, dass einige Fenster nur noch träge reagieren oder beim Herunterfahren eine Meldung erscheint, dass der Dienst &lt;strong&gt;AT-SPI-Registry&lt;/strong&gt; nicht beendet werden konnte, das System wartet dann auf eine Aktion des Benutzers. Auf anderen Systemen frisst dieser Dienst unnötig viel Arbeitsspeicher (angeblich bis zu 250 MByte laut einigen Berichten) oder soll sogar das System teilweise bremsen. Im Prozessmanager lässt sich der Dienst killen – oft erscheint er dort auch als ein so genannter „Zombie-Prozess“ – danach sollte das System etwas besser laufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß nicht warum das so ist, aber ich habe endlich mit etwas Googeln eine Lösung gefunden. Für alle Leidgeplagten hier eine kurze Anleitung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer auf den genannten Dienst nicht angewiesen ist, kann ihn ganz einfach deinstallieren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo apt-get autoremove at-spi&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dabei werden auch einige andere Anwendungen mit deinstalliert. Dies betrifft in der Regel jedoch nur Software wie z.B. den Screenreader &lt;strong&gt;Orca&lt;/strong&gt; und gegebenenfalls benötigte Komponenten. Wer auf einen barrierefreien Zugang zum System nicht angewiesen ist, sollte nach der Deinstallation keine Probleme bekommen, denn kurz und bündig: Für einen solchen Einsatz ist dieser Dienst hauptsächlich gedacht.&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/654334942</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/654334942</guid><pubDate>Tue, 01 Jun 2010 23:23:00 +0200</pubDate><category>Linux</category><category>Ubuntu</category><category>AT-SPI</category><category>AT-SPI-Registry</category><category>AT-SPI-Registryd</category><category>Herunterfahren</category><category>Zombie</category><category>reagiert nicht</category><category>Orca</category><category>Problem</category></item><item><title>Ubuntu: Dateivorschau in Nautilus reparieren</title><description>&lt;p&gt;Für gewöhnlich zeigt &lt;strong&gt;Nautilus&lt;/strong&gt; – der Standard-Dateimanager unter Ubuntu – eine Vorschau für bestimmte Dateien an. Zu diesen Dateien gehören z.B. PDF-Dokumente, Bild- und Filmdateien oder andere visuell wahrnehmbare Dateien. Dies ist zum Beispiel dann sehr praktisch, wenn man Fotos sortiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hin und weder kommt es jedoch vor, dass Nautilus eine solche Dateivorschau nicht generiert oder erst dann generiert, wenn man die entsprechende Datei zunächst geöffnet und anschließend die Ansicht für den Ordner, in dem sie liegt, aktualisiert hat. Dies passiert für gewöhnlich dann, wenn man zusätzliche Software installiert hat, welche das Verhalten des Dateimanagers verändert beziehungsweise in irgendeiner Weise beeinflusst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor einem ähnlichen Problem stand ich bis heute auch, bis mir im Heimatverzeichnis der Ordner &lt;strong&gt;.thumbnails&lt;/strong&gt; aufgefallen ist. Dies ist der Ordner, der die Vorschaubilder der jeweiligen Dateien enthält. Um das Problem nun zu beheben, begibt man sich in die Shell und löscht diesen Ordner zunächst komplett:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;rm -R ~/.thumbnails&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Anschließend sollte man sich aus- und wieder einloggen. Wer mag, kann alternativ auch Nautilus abschießen. Zumindest unter Lucid Lynx (Ubuntu 10.04) startet der Dateimanager von selbst neu und generiert entsprechende Dateivorschau, sobald man einen Ordnerinhalt aufruft. Das Abschießen des Dateimanagers geschieht mit:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;killall nautilus&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;UPDATE:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich ein ähnliches Problem eben an meinem Desktop-Rechner hatte und die von mir zuvor beschriebene brachiale, wenn auch einfache Lösung nicht geklappt hat, hier noch ein kleines Update dieses Beitrags.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um das Problem zu lösen, sollte obiger Lösungsvorschlag nicht funktioniert haben, startet man einfach ein Terminal-Fenster und führt in der Shell folgende Befehle aus:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo update-mime-database /usr/share/mime&lt;br/&gt;sudo update-desktop-database&lt;br/&gt;sudo dpkg-reconfigure shared-mime-info&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Anschließend bedarf es wieder eines Aus- und Einloggens bzw. des Abschießens des Dateimanagers Nautilus. Et voilà!&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/640817701</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/640817701</guid><pubDate>Fri, 28 May 2010 16:10:00 +0200</pubDate><category>Datei</category><category>Dateien</category><category>File</category><category>Files</category><category>Linux</category><category>Nautilus</category><category>Preview</category><category>Reparatur</category><category>Ubuntu</category><category>Vorschau</category><category>repair</category><category>repartieren</category><category>wiederherstellen</category><category>fix</category><category>thumbnails</category><category>broken</category></item><item><title>Granola – Energie sparen unter Linux ist ganz einfach</title><description>&lt;a href="http://grano.la/"&gt;Granola – Energie sparen unter Linux ist ganz einfach&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;Aus Zeitgründen kommt nach einer längeren Pause endlich wieder ein kleiner Beitrag im Blog. Diesmal gibt es ein kleines Tool namens „Granola“, welches ich euch ans Herz legen kann. Es ist kostenlos und es hilft euch Strom und somit Geld zu sparen und damit wiederum die Umwelt zu schonen. Dabei sollen die Energiesparmaßnahmen nicht auf Kosten der Leistung gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Tool besteht aus zwei Teilen: der eigentlichen Power-Management-Software und einer passenden GUI. In der GUI sieht man zudem, wie viel Strom und somit Geld und CO&lt;sub&gt;2 &lt;/sub&gt;gespart wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Download der Software:&lt;/strong&gt;&lt;a title="Granola for Linux  Download" href="http://grano.la/help/?os=linux&amp;download" target="_blank"&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href="http://grano.la/help/?os=linux&amp;download" target="_blank"&gt;http://grano.la/help/?os=linux&amp;download&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;sudo bash ./installer.bash&lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install granola granola-gui&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Natürlich kann und sollte man stets alles kritisch hinterfragen. So kann ich zum Beispiel spontan nicht beweisen, dass das Tool funktioniert, aber eines kann ich euch versprechen: Ich arbeite oft am Laptop und seit der Installation dieses Tools ist der Lüfter deutlich leiser und der Laptop etwas kühler.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Tool gibt es übrigens auch für Windows.&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/543204625</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/543204625</guid><pubDate>Fri, 23 Apr 2010 16:28:00 +0200</pubDate><category>Granola</category><category>Software</category><category>Linux</category><category>Ubuntu</category><category>power</category><category>energy</category><category>Energie</category><category>Strom</category><category>save</category><category>sparen</category><category>Tool</category><category>Tools</category></item><item><title>Programm-Abstürze unter Ubuntu Linux handhaben</title><description>&lt;p&gt;Jedes Betriebssystem hat hin und wieder Fehler, die früher oder später beseitigt werden und wenn es nicht das Betriebssystem ist, dann vielleicht eine Anwendung. In der Regel kann man eine abgestürzte Anwendung über die &lt;strong&gt;Systemüberwachung&lt;/strong&gt; unter &lt;strong&gt;System → Systemverwaltung&lt;/strong&gt; abschießen. Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Anwendung und probiert es zunächst mit &lt;strong&gt;Prozess beenden&lt;/strong&gt;. Klappt dies nicht, kann man noch immer den &lt;strong&gt;Prozess abwürgen&lt;/strong&gt;. Doch was tun, wenn die Anwendung das System stark auslastet oder gar die GUI komplett blockiert? Die Maus lässt sich dann zwar noch bewegen, aber alles steht still und man kann noch so viel klicken und drücken, aber nix passiert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bevor man das System nun neu startet und womöglich noch nicht gespeicherte Daten flöten gehen, gibt es noch die Möglichkeit die jeweilige Anwendung über die Shell abzuschießen. Dazu kann man mit &lt;strong&gt;Strg + Alt + F1&lt;/strong&gt; bis &lt;strong&gt;F6&lt;/strong&gt; in eine der virtuellen Konsolen wechseln. Dort logt man sich wie gewohnt ein und schon kann man sich auf die Jagd nach dem Übeltäter begeben. Zurück zur GUI geht es übrigens mit &lt;strong&gt;F7&lt;/strong&gt;, manchmal auch &lt;strong&gt;F9&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei stark ausgelasteten Systemen kann es allerdings etwas dauern, bis die Shell erscheint oder ausgeführte Befehlszeilen verarbeitet werden. Wem eventuell nicht gespeicherte Daten lieb sind, der sollte sich in Geduld üben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;X abschließen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die einfachste Möglichkeit, vom Benutzer ausgeführte Prozesse (!) schnell abzuschießen ist oft einfach den Grafikserver – genannt &lt;strong&gt;X&lt;/strong&gt; – abzuschießen. In der Regel lösen sich damit die meisten Schwierigkeiten in Luft auf, allerdings lösen sich damit in der Regel auch meistens alle nicht gespeicherten Daten in Luft auf. Dazu drückt man unter Ubuntu ab Version 9.10&amp;#160;&lt;strong&gt;Strg + Alt + Druck/Print&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;K&lt;/strong&gt;, wobei man die zuvor gedrückten Tasten nicht loslassen darf. Bei älteren Versionen dürfte die Tastenkombination &lt;strong&gt;Strg + Alt + Entf/Del&lt;/strong&gt; das gleiche bewirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um diese Tastenkombination auszuführen, bedarf es übrigens nicht eines Wechsels in die Shell, beispielsweise mittels &lt;strong&gt;Strg + Alt + F1&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;top&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist man schon mal in der Shell, so kann man mit dem Befehl &lt;strong&gt;top&lt;/strong&gt;, einem einfach zu bedienenden und informativen Tool, die laufenden Prozesse einsehen. Das Programm aktualisiert die Ansicht alle paar Sekunden, so dass je nach Prozessorauslastung die jeweiligen Prozesse über den Bildschirm „hüpfen”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch drücken der Taste &lt;strong&gt;K&lt;/strong&gt; und die eingabe der jeweiligen PID eines Prozesses, erlaubt es das Programm einen Prozess zu „killen”. Mit der Taste &lt;strong&gt;Q&lt;/strong&gt; kann man das Programm wieder verlassen. Wer sein zu beobachtendes Programm in der Liste nicht findet, kann es auch explizit beobachten lassen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;top -p PID&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Root-Prozesse lassen sich allerdings nur abschließen, wenn man &lt;strong&gt;top&lt;/strong&gt; zuvor mit &lt;strong&gt;sudo&lt;/strong&gt; ausgeführt hat!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich außerdem sicher ist, einen Prozess killen zu wollen, den man selbst oder den ein bestimmter Benutzer ausgeführt hat, der kann sich auch explizit nur die Prozesse eines Benutzers anzeigen lassen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;top -u BENUTZERNAME&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dies dürfte für etwas mehr Übersicht im Prozess-Gewusel sorgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;PID herausfinden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, schön. Jetzt haben wir das Programm eben in &lt;strong&gt;top&lt;/strong&gt; nicht gesehen und wissen auch nicht die PID des gewünschten Prozesses. Was nun? Mittels &lt;strong&gt;pidof&lt;/strong&gt; kann man ganz leicht die PID eines laufenden Prozesses herausfinden. Alles was man dazu wissen muss, ist der Prozessname. Also nehmen wir also zum Beispiel an, wir möchten Firefox abschießen, so können wir die PID des Firefox-Prozesses wie folgt abfragen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;pidof firefox&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Als Rückgabe erhalten wir eine Nummer, welches die PID des Firefox-Prozesses ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Prozess und PID finden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Manchmal kommt es aber vor, dass der gewünschte Prozessname anders lautet, als man denkt. Dies ist zum Beispiel bei der Schriftenverwaltung „Specimen” der Fall. Wir wissen aber zumindest den ungefähren Namen. Also können wir mittels &lt;strong&gt;ps&lt;/strong&gt; und einer &lt;strong&gt;grep&lt;/strong&gt;-Pipe die PID der Schriftenverwaltung wie folgt abfragen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;ps -fe | grep specimen&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Als Ausgabe erhalten wir dann etwas in der Art:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;benutzer    24230     1  3&amp;#160;19:20&amp;#160;?        00:00:02 /usr/bin/python /usr/bin/gnome-specimen&lt;br/&gt;benutzer    24675&amp;#160;29046  0&amp;#160;19:21 pts/0    00:00:00 grep specimen&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die erste Zeile ist die gewünschte Anwendung, die wir abschießen möchten. Hier finden wir die PID in der zweiten Spalte und diese lautet 24230. Die zweite Zeile ist unsere &lt;strong&gt;grep&lt;/strong&gt;-Abfrage.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hier geschieht, ist ganz einfach: Mittels &lt;strong&gt;ps -fe&lt;/strong&gt; lassen wir uns eine detaillierte Liste aller Prozesse ausgeben. Diese Liste wird allerdings nicht auf dem Bildschirm ausgegeben, sondern über eine Pipe (eine Art virtuelles Rohr) an &lt;strong&gt;grep&lt;/strong&gt; weiter gereicht, was nun jede Zeile ausgibt, in der der String &lt;strong&gt;specimen&lt;/strong&gt; vorkommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer möchte, kann sich auch die ganze Prozessliste anzeigen lassen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;ps -fe&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Scrollen kann man in der Shell übrigens auch. Dazu hält man die &lt;strong&gt;Shift&lt;/strong&gt;-Taste gedrückt und bewegt sich auf und ab mit den &lt;strong&gt;Bild ↑&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Bild ↓&lt;/strong&gt; beziehungsweise &lt;strong&gt;Page ↑&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Page ↓&lt;/strong&gt; Tasten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Der Killer-Instinkt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ok, nun gehen wir davon aus, dass wir den Übeltäter haben. Jetzt geht es darum ihn los zu werden. Bitten wir den Prozess zunächst höflich sich sauber aus dem Staub zu machen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;kill -TERM [PID]&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Also zum Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;kill -TERM 24230&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Können wir ihn dazu nicht überreden, dann müssen wir direkter werden und ihn schlichtweg killen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;kill -KILL 24230&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Bei Prozessen, die man nicht selbst ausgeführt hat, muss man natürlich noch ein &lt;strong&gt;sudo&lt;/strong&gt; vorne anhängen. Statt der Option &lt;strong&gt;-TERM&lt;/strong&gt; wird oft auch die Option &lt;strong&gt;-15&lt;/strong&gt; und statt der Option &lt;strong&gt;-KILL&lt;/strong&gt; die Option &lt;strong&gt;-9&lt;/strong&gt; verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer dagegen der Prozessnamen weiß, kann diesen natürlich auch auf direktem Wege umlegen, dazu bedarf es nicht einer vorherigen Recherche bezüglich der PID:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;killall -TERM firefox&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Beziehungsweise auch wieder auf die harte Tour:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;killall -KILL firefox&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und schließlich gibt es da noch die Methode für die ganz verzweifelten:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;killall5&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Dieser Befehl schießt alles ab, was kein Kernel-Thread ist und von dem Befehl selbst zur Ausführung nicht gebraucht wird und wofür es auch die Zugriffsrechte besitzt (in dem Falle nicht als &lt;strong&gt;sudo&lt;/strong&gt; ausgeführt). Nicht gespeicherte Daten gehen mit großer Sicherheit damit allerdings verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wer hat in meinem Bettchen geschlafen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einigen vermutlich eher seltenen Fällen kann es durchaus mal sein, dass man einen Übeltäter ganz anderer Art abschießen möchte, nämlich den, der gerade auf eine bestimmte Datei, ein bestimmtes Verzeichnis, Dateisystem oder einen bestimmten Socket zugreift.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nehmen wir beispielsweise an, wir möchte herausfinden, welche Prozesse auf das eigene Heimverzeichnis zugreifen. Um eine entsprechende Liste an Prozessen zu erhalten, führen wir folgendes aus:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;fuser -uv ~&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Liste besteht nun aus vier Spalten: USER, PID, ACCESS und COMMAND. Unter COMMAND findet sich der Prozessname wieder, PID bezeichnet die Prozess-ID und unter ACCESS sehen wir, wie auf die Datei zugegriffen wird (siehe auch: &lt;strong&gt;man fuser&lt;/strong&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Alle Prozesse, die auf eine Datei zugreifen, lassen sich auch gleich mittels der nachfolgenden Zeile und einer interaktiven Abfrage killen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;fuser -uvki ~&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Darüber hinaus lässt sich mit fuser auch herausfinden, welcher Prozess gerade an einem &lt;strong&gt;TCP&lt;/strong&gt;- oder &lt;strong&gt;UDP&lt;/strong&gt;-Port lauscht:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;fuser -uv -n tcp mail&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Oder auch durch Angabe der Portnummer:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;fuser -uv -n tcp 80&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Oder man kann rausfinden ob, und wenn ja, welcher Prozess gerade auf das CD- beziehungsweise DVD-Laufwerk zugreift:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;fuser -uv /media/cdrom&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;In jedem Falle erhält man eine Liste mit Prozess-IDs und -Namen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Und nun viel Spaß und Erfolg beim Suchen und Killen! ;)&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/503717439</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/503717439</guid><pubDate>Wed, 07 Apr 2010 20:43:00 +0200</pubDate><category>Absturz</category><category>Abstürze</category><category>abgestürzt</category><category>eingefroren</category><category>kill</category><category>killall</category><category>killall5</category><category>top</category><category>fuser</category><category>ps</category><category>pid</category><category>TERM</category><category>Shell</category><category>Prozess</category><category>grep</category><category>pidof</category><category>abschießen</category><category>abwürgen</category><category>beenden</category><category>killen</category><category>Systemüberwachung</category></item><item><title>Typografie-Grundlagen und Sonderzeichen unter Ubuntu Linux</title><description>&lt;p&gt;Typografie ist ein interessantes Thema, was man nicht in einem Blog-Beitrag abhaken kann. Daher betrachte ich diesen Beitrag als eine absolute Grundlage, welche das Thema höchstens dezent ankratzt. Wer sich mit dem Thema näher befassen möchte, wird um weiterführende Literatur in Form von Büchern oder spezialisierten Seiten und Foren nicht d’rum herum kommen. Für den Anfang sollte allerdings auch die Wikipedia genügen, um sich das gröbste, des gröbsten Wissens dieses Gebietes anzueignen: &lt;a title="Wikipedia  Satzzeichen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satzzeichen" target="_blank"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Satzzeichen" target="_blank"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Satzzeichen&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Manche kleinen, aber feinen Unterschiede der Typografie sind für Laien nicht sichtbar und folglich sind die kleinen Fehler für die Laien auch nicht schlimm. Bei einem „Profi“ können sie aber durchaus die Haare zu Berge stehen lassen. Natürlich muss man nicht immer und überall auf diese Feinheiten achten, das mache ich zum Beispiel in diesem Blog auch nicht, obwohl ich mir in diesem Beitrag versucht habe etwas mehr Mühe zu geben als sonst. Wer allerdings einen Text wirklich schön aussehen lassen möchte, zum Beispiel um diesen professionell drucken zu lassen, der sollte sich mit den Regeln der Typografie zumindest etwas vertraut machen. Andere – nicht böse gemeint – haben es wiederum bitter nötig sich die Grundlagen der Typografie anzusehen, da sie blutige Anfänger sind, die bei der Verwendung von Satz- und Sonderzeichen selbst einen Typografie-Laien manchmal zum Weinen bringen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Typo-Beispiele&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hier ein kleines Beispiel: Wie sieht das typografisch korrete Apostroph-Zeichen aus? Oder anders gefragt: Welche der nachfolgenden Schreibweisen ist typografisch korrekt?&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Thatˈs it!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;That´s it!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;That`s it!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;That’s it!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;That‘s it!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;That′s it!&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Es ist die vierte Schreibweise, die typografisch korrekt ist. Nummer eins ist nämlich das Ersatzzeichen für das Apostroph, wie man es links neben der Enter-/Return-Taste findet – auch als Betonungszeichen bezeichnet. Nummer zwei und drei sind Akzent-Zeichen – Akut-Akzent (Nummer zwei) und Gravis-Akzent (Nummer drei). Nummer fünf ist das typografisch korrekte einfache, schließende Anführungszeichen. Nummer sechs ist schließlich das Zeichen für die Bogenminute, also das Zeichen, welches bei der Angabe von Winkelmaßen verwendet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man sieht, gibt es aber alleine in diesem Beispiel sechs unterschiedliche Arten des „Hochkommata“, wie man es vermutlich im Volksmund nennt, und diese Aufzählung ist noch nicht vollständig. Dann gibt es noch Zeichen, die sich – zumindest je nach Schriftart – optisch gar nicht von den eben erwähnten unterscheiden, jedoch aber einen anderen Unicode-Zeichenwert haben. Das ist allerdings noch ein anderes Thema, auf das ich hier nicht zu sprechen kommen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein anderes Beispiel, dessen sichtbare Unterschiede teils auch stark von der verwendeten Schriftart abhängen, sind der Binde- oder Trennstrich, sowie der Gedankenstrich oder das Minus-Zeichen. Das alles bezeichnet man in in der Typografie als „Geviertstriche“, die je nach Länge „Viertelgeviertstrich“ (-), „Halbgeviertstrich“ (–) oder „Geviertstrich“ (—) heißen. Der Gedankenstrich ist hier immer der Halbgeviertstrich, ebenso das Minus-Zeichen. Wort-Trennung findet jedoch immer mit den Viertelgeviertstrich statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist auch viel schöner und platzsparender „3 ½“ statt „3&amp;#160;1/2“ zu schreiben oder „5⁶ × 7 ½ ÷ 4“ statt „5^6 * 7&amp;#160;1/2 / 4“. Schöner ist auch: „Ich komme in ± 10 Minuten …”, statt: „Ich komme in +/- 10 Minuten &amp;#8230;”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnlich sieht es auch mit den in diesem Beitrag verwendeten Anführungszeichen „“ aus, im Gegensatz zu den herkömmlichen Ersatz-Anführungszeichen &amp;#8220;&amp;#8221;, wie sie auch auf der Schreibmaschine zu finden sind. Gerade die Anführungszeichen sind ein wichtiger typografischer Punkt, der je nach Land unterschiedlich ausfällt. So verwenden zum Beispiel die Schweizer und Franzosen «» (Guillemets) statt den in Deutschland üblichen „Gänsefüßchen”.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Korrekte Typografie ist aber nicht nur esthetisch, sondern auch praktisch, denn ein korrekt typografisch aufbereiteter Text ist für den Leser leichter zu lesen, die Informationen schneller aufnehmbar und außerdem optisch womöglich ein Augenschmauß. Und genau da liegt der Hund begraben beziehungsweise der Sinn des Ganzen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schriften installieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Je nach verwendet Schriftart kann es durchaus sein, dass manche der soeben verwendeten Sonderzeichen entweder nicht korrekt oder gar nicht dargestellt werden. Bei der „richtigen“ Schriftart sind allerdings die Unterschiede zumindest in den eben genannten Beispielen sichtbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer also weitere Schriften unter Linux braucht, muss diese nachinstallieren. Die einfachste Möglichkeit ist, sich im Repostory umzusehen. Im Beispiel von Ubuntu kann man eine Hand voll nützlicher Schriften mit folgender Zeile aus der Shell heraus installieren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install msttcorefonts ttf-dejavu ttf-dejavu-core ttf-dejavu-extra&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Installation beinhaltet einige Microsoft-Schriftarten, wie sie einige von Windows her kennen. Dazu zählen unter anderem „Arial“, „Trebuchet“, „Times New Roman“, sowie „Verdana” und die Schriftart „DejaVu“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer allerdings weitere Schriften, zum Beispiel käuflich erworbene oder freie Schriften von irgendwelchen Seiten installieren möchte, muss wissen wo. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder nur für sich, im eigenen Heimverzeichnis im Ordner &lt;strong&gt;/home/BENUTZERNAME/.fonts&lt;/strong&gt; bzw. &lt;strong&gt;~/.fonts&lt;/strong&gt; oder für alle Benutzer des Rechners, im Ordner &lt;strong&gt;/usr/share/fonts&lt;/strong&gt;. Existiert der &lt;strong&gt;.fonts&lt;/strong&gt;-Ordner im Heimverzeichnis nicht, so muss man ihn einfach erstellen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;mkdir ~/.fonts&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Anschließend kopiert man die Schriften in den jeweiligen Ordner:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;cp ./*.ttf ~/.fonts/&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wer die zweite Möglichkeit bevorzugt, sollte die im Ordner &lt;strong&gt;/usr/share/fonts/&lt;/strong&gt; bereits enthaltene Ordner-Struktur beachten! Folglich kopiert man TrueType-Schriften wie folgt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo cp ./*.ttf /usr/share/fonts/truetype/&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise führt dies unter Ubuntu einen Prozess aus, der den Zwischenspeicher mit den Schriften aktualisiert. Dieser Vorgang führt in der Regel zu einem erhöhten CPU-Verbrauch und endet – je nach Anzahl der Schriften und verfügbarer Rechenleistung – nach einigen Sekunden. Sollten jedoch einmal nicht alle Schriften nach dem Kopiervorgang (korrekt) angezeigt werden, so muss man von der Shell aus etwas nachhelfen und den Aktualisierungsvorgang für den Zwischenspeicher manuell ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo fc-cache -f -v&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wie die Sonderzeichen auf den Bildschirm kommen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun habe ich so lange über die Vorzüge einer korrekten Typografie geschrieben und die tollen Sonderzeichen erwähnt, aber auf der Tastatur ist weit und breit nichts von den vorgestellten Sonderzeichen zu sehen. April, April?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keineswegs! Hier gibt es zwei Vorgehendweisen: Den „Meta-Key“ und den „Compose-Key“. Beide Varianten ergänzen sich, bieten jedoch auch redundante Möglichkeiten, ein und die selben Sonderzeichen einzugeben, jedoch auf unterschiedliche Weisen. In beiden Fällen gehen wir von einer deutschen Tastatur und Tastaturbelegung aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schauen wir uns zunächst den Meta-Key an. Der Meta-Key ist die Taste direkt neben der Leertaste, und zwar „Alt Gr“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drücken wir auf &lt;strong&gt;7&lt;/strong&gt;, so erhalten wir ein &lt;strong&gt;7&lt;/strong&gt;. Völlig klar, schließlich steht das Zeichen ja auch auf der Tastatur.&lt;br/&gt;Drücken wir &lt;strong&gt;Shift + 7&lt;/strong&gt;, so erhalten wir &lt;strong&gt;/&lt;/strong&gt;. Auch klar.&lt;br/&gt;Durch das Drücken von &lt;strong&gt;Alt Gr + 7&lt;/strong&gt; erhalten wir &lt;strong&gt;{&lt;/strong&gt;. Auch irgendwie logisch.&lt;br/&gt;Wenn wir aber &lt;strong&gt;Shift + Alt Gr + 7&lt;/strong&gt; drücken, so erhalten wir &lt;strong&gt;⅞&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir stellen also fest: Die Tasten sind in vier Teile eingeteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Tastenbelegung" src="http://farm5.static.flickr.com/4009/4487225913_d28ec71dfb_o.png" width="214" height="214"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Genauso können wir es auch mit allen anderen Tasten ausprobieren. Manche Tasten sind allerdings so genannte „tote Tasten“. Das bedeutet, dass das Drücken der Taste kein Zeichen ausgibt, erst das erneute Betätigen der Taste führt zur Ausgabe eines Zeichens am Bildschirm. Eine solche Taste ist z.B. &lt;strong&gt;^&lt;/strong&gt; (unter der &lt;strong&gt;Esc&lt;/strong&gt;-Taste), die man durch das doppelte Drücken zur Ausgabe eines Zeichens am Bildschirm bewegen kann. Diese Tasten sind deshalb „tot“, da man sie mit anderen Tasten verwenden kann. Beispiel: &lt;strong&gt;^&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;a&lt;/strong&gt; ergibt ein &lt;strong&gt;â&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um sich die Tasten besser merken zu können oder vielleicht auch nicht merken zu müssen, kann man sich jedes unter Ubuntu eingestellte Tastatur-Layout auch ausdrucken. Auf diesem erscheinen dann auf den jeweiligen Tasten auch die Sonderzeichen bzw. „toten Tasten“. Irgendwo an die Wand gepinnt oder griffbereit abgelegt, kann man so schnell auf den „Spickzettel“ schielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so gelangt man an den Ausdruck des Tastatur-Layouts: Im Menü &lt;strong&gt;System → Einstellungen → Tastatur&lt;/strong&gt; klickt man auf den Karteireiter &lt;strong&gt;Belegung&lt;/strong&gt;, wählt dort unter &lt;strong&gt;Gewählte Belegungen:&lt;/strong&gt; das gewünschte Tastatur-Layout aus und klickt auf &lt;strong&gt;Drucken&lt;/strong&gt;, um den Druck-Dialog aufzurufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Tastatur-Layout" src="http://farm5.static.flickr.com/4021/4487875868_4881afe413_o.png" width="816" height="327"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nun zum „Compose-Key“. Diese Taste ist für gewöhnlich unter Ubuntu nicht aktiviert, kann jedoch unter &lt;strong&gt;System → Einstellungen → Tastatur&lt;/strong&gt;, Karteireiter &lt;strong&gt;Belegungen&lt;/strong&gt; über &lt;strong&gt;Belegungseinstellungen&lt;/strong&gt; und dort unter &lt;strong&gt;Position der Compose-Taste&lt;/strong&gt; eingestellt werden. Ich benutze dafür an meinem Laptop die rechte Strg- beziehungsweise Ctrl-Taste, da ich keine rechte Windows-Taste habe. Für Tastaturen, auf denen die rechte Windows-Taste vorhanden ist, empfiehlt es sich vielleicht diese zu verwenden. Wer mag, kann dort aber auch gleich mehrere Tasten als die Compose-Taste definieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach aktivierung dieser Taste, kann man diverse Tasten als zusätzliche „Dead-Keys“, also „tote Tasten“, verwenden. Einige Beispiel dazu:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Compose-Key + Shift + 7&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;o&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;ø&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Compose-Key + o&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;a&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;å&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Compose-Key + o&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;c&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;©&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Compose-Key + e&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;e&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;ə&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Compose-Key + #&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;#&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;♯&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Compose-Key + &amp;lt;&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;&amp;lt;&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;«&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;…&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Näheres zum Compose-Key findet sich auf der Ubuntu-Seite: &lt;a title="Ubuntu.com  Compose-Key" href="https://help.ubuntu.com/community/ComposeKey" target="_blank"&gt;&lt;a href="https://help.ubuntu.com/community/ComposeKey" target="_blank"&gt;https://help.ubuntu.com/community/ComposeKey&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich würde allerdings noch interessieren, ob es für den Compose-Key eine druckbare Tastatur-Belegung gibt. Falls jemand etwas dazu weiß, so würde ich mich über einen Kommentar sehr freuen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Tiefgestellte Ziffern und Zahlen (Update 13. Juni 2010)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun gibt es auch die Möglichkeit tiefgestellte Ziffern und Zahlen einzugeben. Dies ist z.B. im Bereich der Chemie sehr sinnvoll. Bestes Beispiel: CO₂. Um tiefgestellte Ziffern und Zahlen eingeben zu können, drückt man die &lt;strong&gt;Meta&lt;/strong&gt;-Taste und drückt einmal, bei ebenfalls gedrückter &lt;strong&gt;Shift&lt;/strong&gt;-Taste das &lt;strong&gt;Ä&lt;/strong&gt;. Anschließend kann man die Tastenkombination wiederloslassen und eine beliebige Ziffer drücken, welche tiefgestellt ausgegeben wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Meta-Taste (Alt Gr) + Shift + Ä&lt;/strong&gt; und anschließend &lt;strong&gt;2&lt;/strong&gt; ergibt &lt;strong&gt;₂&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Zusätzliche Tools&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt noch einige sehr nützliche Tools, die sich im Ubuntu-Repository finden und welche man sich unbedingt anschauen sollte. Sicherlich gibt es noch einige mehr, aber hier möchte ich zunächst vier besonders nützliche Tools vorstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeichentabelle&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Bereits vorinstalliert sollte die &lt;strong&gt;Zeichentabelle&lt;/strong&gt; sein. Bei dem Vorinstallierten Tool handelt es sich um eine Zeichentabelle, wie sie auch von anderen Betriebssystemen her sicherlich bekannt ist. Zu finden ist dieses Tool im Menü &lt;strong&gt;Anwendungen → Zubehör&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Zeichentabelle" src="http://farm3.static.flickr.com/2761/4487876432_ea2abab61d_o.png" width="722" height="471"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zeichenpalette&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Das zweite Tool, ist das Zeichenpalette-Applet für das Gnome-Panel. Einmal in einem Panel abgelegt, kann sich damit seine eigenen Sonderzeichen-Paletten anlegen. Einmal eine Sonderzeichen-Palette üÜber das Menü aktiviert, stehen einem anschließend die zusammengestellten Sonderzeichen zur Verfügung. Nun kann man mit einem Links-Klick auf das gewünschte Sonderzeichen dieses in den Zwischenspeicher kopieren und es anschließend an der gewünschten Position mit der mittleren Maustaste oder der Tastenkombination „Strg + V“ beziehungsweise „Ctrl + V“ einfügen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Gnome-Applet: Zeichenpalette" src="http://farm3.static.flickr.com/2709/4487273863_61334d072c_o.png"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieses Tool ist vor allem dann nützlich, wenn man viele zusätzliche Schriftzeichen verwendet, zum Beispiel für die Mathematik oder für andere Sprachen, diese aber nicht über die Tastatur eingeben kann oder sich die dafür notwendigen Tastenkombinationen merken möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Ubuntu sollte die Zeichenpalette unter den Standard-Applets für Gnome zu finden sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Fontmatrix" href="http://fontmatrix.net/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Fontmatrix&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Fontmatrix ist eine Schriftenverwaltung, mit der man sich die auf dem System installierten Schriftarten, Schriftschnitte und ihre Eigenschaften übersichtlich anschauen kann. Zusätzlich erhält man zu jeder Schrift diverse interessante Informationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Fontmatrix" src="http://farm5.static.flickr.com/4065/4487875682_fbedf77381_o.png" width="786" height="513"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install fontmatrix&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Gnome-Specimen" href="http://uwstopia.nl/blog/2007/12/gnome-specimen-0-4-is-out" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Specimen&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ähnlich wie &lt;strong&gt;Fontmatrix&lt;/strong&gt;, allerdings etwas abgespeckter, wer es übersichtlicher und puristischer mag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Gnome-Specimen" src="http://farm3.static.flickr.com/2773/4487226091_b2a110e04f_o.png" width="738" height="501"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install gnome-specimen&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/494114597</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/494114597</guid><pubDate>Sat, 03 Apr 2010 23:34:00 +0200</pubDate><category>.fonts</category><category>Apostroph</category><category>Belegung</category><category>Characters</category><category>Chars</category><category>Compose</category><category>Compose-Key</category><category>Fontmatrix</category><category>Geviert</category><category>Grundlage</category><category>Grundlagen</category><category>Installation</category><category>Key</category><category>Key</category><category>Layout</category><category>Linux</category><category>Meta</category><category>Meta-Key</category><category>Satzzeichen</category><category>Schriftart</category><category>Schriften</category><category>Sonderzeichen</category><category>Specimen</category><category>Tastatur</category><category>Tastatur-Layout</category><category>Tasten</category><category>Tastenbelegung</category><category>Tools</category><category>Typo</category><category>Typografie</category></item><item><title>Stop Wine-ing: 15 Games for Linux | Linux Magazine</title><description>&lt;a href="http://www.linux-mag.com/id/7745/1/"&gt;Stop Wine-ing: 15 Games for Linux | Linux Magazine&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;Mangels Zeit folgt zunächst nur ein kurzer Link, aber bald gibt es hier wieder mehr. :)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das englisch-sprachige Linux Magazin präsentiert 15 – soweit ich das sehe und kenne – kommerzielle und wirklich lohnenswerte Spiele. Einiges davon habe ich selbst und denke, dass ich hier deshalb von einer sehr schönen Auswahl sprechen/urteilen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Viel Spaß beim Zocken!&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/482386768</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/482386768</guid><pubDate>Mon, 29 Mar 2010 22:35:16 +0200</pubDate></item><item><title>Ubuntu Tweak: System-Einstellungen und zusätzliche Software-Quellen</title><description>&lt;p&gt;Vor ungefähr einem Monat habe ich &lt;a title="UbuntuJunkie  Fünf System-Tools, die man haben sollte" target="_self" href="http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/405329197/funf-system-tools-die-man-haben-sollte"&gt;&amp;#8220;Fünf System-Tools, die man haben sollte&amp;#8221;&lt;/a&gt; vorgestellt und dabei mal wieder ein Tool vergessen, wie mir gerade auffällt. Und das, obwohl ich es zum besagten Zeitpunkt auf meiner Liste der erwähnenswerten System-Tools hatte. Wie schlampig! Ich werde nach Fertigstellung dieses Beitrags umfangreiche Resozialisierungs- und Bestrafungsmaßnahmen gegen mich selbst einleiten, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Versprochen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Ubuntu Tweak" href="http://ubuntu-tweak.com/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Ubuntu Tweak&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; ist mit Ailurus vergleichbar. Ein kleines System-Tool, das diverse Einstellungsmöglichkeiten am System ermöglicht und zudem noch zahlreiche zusätzliche Programme und PPA-Quellen mit Software offeriert. Letzteres ist vermutlich der größte Vorteil der Software, da die meisten der hier möglichen Einstellungen auch vom System aus möglich sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img alt="UbuntuTweak Screenshot" src="http://farm5.static.flickr.com/4010/4465240668_e7f8b6eaf6_o.png" height="502" width="817"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Und so installiert man Ubuntu Tweak. Einmal bitte in die Shell/ins Terminal wechseln und dort zunächst die PPA-Quelle hinzufügen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo add-apt-repository ppa:tualatrix/ppa&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Anschließend müssen nur noch die Software-Quellen aktualisiert und das Tool installiert werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install ubuntu-tweak&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach der Installation ist Ubuntu Tweak im Menü &amp;#8220;Systemwerkzeuge&amp;#8221; zu finden.&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/475070070</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/475070070</guid><pubDate>Fri, 26 Mar 2010 18:09:04 +0100</pubDate><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>Tweak</category><category>UbuntuTweak</category><category>system</category><category>tools</category><category>sources</category><category>quellen</category><category>pakete</category><category>apt</category><category>bereinigung</category><category>speicherplatz</category><category>software</category><category>ailurus</category></item><item><title>OpenOffice 3.2 aus PPA-Quellen installieren/upgraden</title><description>&lt;p&gt;Lange habe ich als Nutzer von Ubuntu 9.10 auf OpenOffice 3.2 gewartet, da diese Version einige für mich wichtige Änderungen mitbringt – insbesondere die von mir lang ersehnte Unterstützung für OpenType-Schriften. Nun ist die besagte Version des freien Office-Paketes schon länger verfügbar. Einziges Problem: Bislang mussten sich Ubuntu-Nutzer mit einer manuellen Installation zufrieden geben, was bedeutet, dass man bei Aktualisierungen diese nicht automatisch bei Durchführung eines Updates mit &lt;strong&gt;apt&lt;/strong&gt; beziehen konnte. Nun habe ich auf &lt;a title="WebUpd8.org  Install / Upgrade OpenOffice 3.2 From A PPA Repository [Ubuntu 9.10 Karmic]" href="http://www.webupd8.org/2010/03/install-upgrade-openoffice-32-from-ppa.html" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;WebUpd8.org&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; einen Beitrag mit entsprechenden Quellen entdeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da im WebUpd8.org-Beitrag dem Autor leider ein klitze-kleiner Fehler unterlaufen ist – vermutlich weil OpenOffice neu installiert wurde, statt aktualisiert zu werden – hier das gleiche nochmal &amp;#8220;fehlerbereinigt&amp;#8221; auf Deutsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunächst muss die neue PPA-Quelle dem Repository hinzugefügt werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo add-apt-repository ppa:openoffice-pkgs/ppa&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Anschließend müssen die lokalen Repository-Daten aktualisiert werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get update&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun kommt es drauf an, ob man eine Neuinstallation oder ein Upgrade durchführt. Wer mag, kann natürlich die alte Version zunächst deinstallieren und anschließend neu installieren. Eine Installation führt mit folgender Zeile aus:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install openoffice.org openoffice.org-gnome&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Wer dagegen ein Upgrade ausführen möchte, sollte ein Distributions-Upgrade durchführen, da ansonsten – dies ist der eben genannte Fehler des WebUpd8.org-Beitrags – nur Teile des OpenOffice 3.2 Paketes heruntergeladen und installiert werden. Dies geschieht mit folgender Zeile:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get dist-upgrade&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Und nun viel Spaß mit dem neuen OpenOffice!&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/474719325</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/474719325</guid><pubDate>Fri, 26 Mar 2010 14:11:47 +0100</pubDate><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>OpenOffice</category><category>3.2</category><category>Upgrade</category><category>Update</category><category>PPA</category><category>sources.list</category><category>install</category><category>apt</category><category>aptitude</category><category>Synaptic</category></item><item><title>Versteckte Optionen unter Ubuntu mit dem GConf-Editor bearbeiten</title><description>&lt;p&gt;Unter Ubuntu, genauer gesagt unter der grafischen Oberfläche &amp;#8220;Gnome&amp;#8221;, gibt es im Heimatverzeichnis (&lt;strong&gt;~&lt;/strong&gt;) einen versteckten Unterordner mit dem Namen &lt;strong&gt;.gconf&lt;/strong&gt;, der Geheimnisse birgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer um Mitternacht, beim Licht eines vollen grünen Mondes, einem Einhorn mit seiner Hand tief hinten reingr&amp;#8230; . Ok, ich habe es versaut. Das war jetzt zu theatralisch. Aber damit wollte ich nur auf eines zu sprechen kommen: Dies hier soll &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt; ein Bericht im Stil diverser Zeitschriften werden, die vorne auf dem Cover groß Titeln: &amp;#8220;200 geheime Experten-Hacker-Tipps, von denen niemand wissen sollte!&amp;#8221;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der besagte, versteckte Ordnet existiert tatsächlich und er enthält weitere Unterordner, die wiederum Unterordner enthalten und so weiter. Irgendwann enthalten jene Unterordner jedoch XML-Dateien, die mit einem Editor geöffnet und bearbeitet werden können. Durch diese XML-Dateien lassen sich Gnome und zahlreiche andere GTK-Anwendungen mit Optionen konfigurieren, die vielleicht nirgendwo sichtbar sind. Oft ist das gar nicht nötig, weshalb die Optionen auch so versteckt liegen, zumal man sich damit – wenn man zu viel darin rumwühlt, ohne zu wissen, was man tut – auch ganz hervorragend Gnome oder die eine oder andere Anwendung unter Umständen zerschießen kann. Wer dann nicht weiß, wie er/sie das wieder gerade biegt, steht erstmal ohne Hosen da. Wer sich diese Ordner-Struktur übrigens mal angeschaut hat, stellte bestimmt schnell fest, dass die Ordner logisch benannt sind: Nach auf dem System vorhandenen Anwendungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls sind diese Dateien auch einfacher zugänglich und komfortabler zu bearbeiten, unter einer Oberfläche des GConf-Editors vereint. Diesen startet man in der Shell ganz einfach über den Befehl &lt;strong&gt;gconf-editor&lt;/strong&gt;. Wer sich das nicht merken kann oder wem das zu blöd ist, der mache bitte folgendes: Rechtsklick auf das Ubuntu-Menü → &amp;#8220;Menüs bearbeiten&amp;#8221; → &amp;#8220;Systemwerkzeuge&amp;#8221; → beim &amp;#8220;Konfigurationseditor&amp;#8221; das Häkchen setzen. Nun findet sich der &amp;#8220;Konfigurationseditor&amp;#8221;/&amp;#8221;GConf-Editor&amp;#8221; auch im Menü &amp;#8220;Systemwerkzeuge&amp;#8221; wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Fenster, das sich einem nun bietet, ist dreigeteilt. Links ist die bereits beschriebene Ordner-Struktur zu finden. Rechts oben sind die Werte einer im links ausgewählten Unterordner enthaltenen XML-Datei zu finden. Diese Werte (auch &amp;#8220;Schlüssel&amp;#8221; genannt) werden natürlich nicht als Konfigurationsdatei, sondern als grafische Elemente dargestellt, also keine Angst. Und unten kann man jeweils eine Beschreibung des ausgewählten Schlüssels nachlesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="GConf-Editor" src="http://farm3.static.flickr.com/2754/4457610389_1bf0e86838_o.png" height="577" width="704"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wozu das alles gut ist&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Soweit die Geschichte von der Geschichte. Wozu das alles nun gut ist, möchte ich anhand von sechs Beispielen demonstrieren. Weitere Kniffe müsst ihr euch selbst &amp;#8220;erarbeiten&amp;#8221; oder ergoogeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich hat es immer gestört, dass die Icons von USB-Sticks oder anderen, neu gemounteten Medien auf dem Desktop landen. Das macht Gnome zwar schon seit je her so, aber ich finde es einfach unschön. Ich möchte das nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung:&lt;/strong&gt; /apps/nautilus/desktop/volumes_visible → deaktivieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Auf meinem Notebook habe ich einen 15,4&amp;#8221; WXGA-Bildschirm. Dadurch habe ich zwar 1280 Pixel an Auflösung in der Breite, aber nur 800 Pixel an Auflösung in der Höhe. Da ich viel in den Gnome-Panels abgelegt habe, habe ich oben und unten am Bildschirm ein Panel. Das untere Panel versteckt sich allerdings automatisch, um etwas mehr Platz in der Höhe zu haben. Bisher fand ich die Reaktion allerdings zu träge, mit der es wieder erscheint, wenn man es mit der Maus berührt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung:&lt;/strong&gt; /apps/panel/toplevels/bottom_panel_screen0/unhide_delay → auf 50 setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Eines Tages habe ich festgestellt, dass wenn ich Archive erstelle, diese nicht mit der höchsten Kompressionsrate komprimiert werden. dies ist prima, weil der Kompressionsvorgang somit etwas schneller abläuft, aber mir sind niedrigere Dateigrößen wichtiger, auch wenn ich dabei etwas länger warten muss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung:&lt;/strong&gt; /apps/file-roller/general/compression_level → auf &amp;#8220;maximum&amp;#8221; setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Dies ist kein Tipp, den ich selbst benutze, aber ich weiß, dass viele, die von Windows zu Ubuntu wechseln, irritiert sind, dass sie keinen Arbeitsplatz auf dem Desktop finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung:&lt;/strong&gt; /apps/nautilus/desktop/computer_icon_visible → aktivieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Und noch so ein Tipp, wem die &amp;#8220;Eigenen Dateien&amp;#8221; auf dem Desktop fehlen. Hiermit befördert man das Heim-Verzeichnis zusätzlich nochmal auf den Desktop.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung:&lt;/strong&gt; /apps/nautilus/desktop/home_icon_visible → aktivieren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;Viele Ubuntu-Neulinge finden den Mülleimer nicht wieder, in den sie vorhin noch etwas verschoben haben und nun doch lieber wieder zurück hätten. Dieser befindet sich zwar im unteren Panel rechts, aber wer mag, kann ihn auch auf den Desktop zaubern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung:&lt;/strong&gt; /apps/nautilus/desktop/trash_icon_visible → aktivieren&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/468665486</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/468665486</guid><pubDate>Tue, 23 Mar 2010 22:32:00 +0100</pubDate><category>configuration</category><category>editor</category><category>gconf</category><category>gconf-editor</category><category>konfiguration</category><category>linux</category><category>optionen</category><category>options</category><category>system</category><category>ubuntu</category><category>Einstellungen</category></item><item><title>Die drei besten Twitter-Clients für Ubuntu</title><description>&lt;p&gt;Twitter ist &amp;#8230; für die einen ein Hype, für noch andere ein unverzichtbarer Teil des Web 2.0 und für wiederum andere schon so gut wie tot, denn immer wieder hört man von Voraussagen, wie schlecht es Twitter in Zukunft gehen wird und spekuliert bereits darüber, was nach Twitter kommt. Noch ist Twitter nicht tot und wenn ihr mich fragt, so pendelt sich der Twitter-Hype gerade erst in einem gesundem Maße ein. Deshalb hier die drei meiner Meinung nach besten Twitter-Clients für Ubuntu!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe bei der Auswahl auf bestimmte Kriterien geachtet. So sollte der Twitter-Client zum Beispiel nicht auf Adobe AIR basieren, da die Linux-Umsetzungen von AIR und Flash meiner Ansicht nach schlichtweg ungenügend sind. Nennenswert sind hier die hohe CPU-Auslastung und die mangelhafte Möglichkeit der Deinstallation der AIR-Anwendungen von offizieller Seite. Außerdem sollte der Client möglichst nicht an eine größere Anwendung, wie einen Webbrowser gebunden sein – zum Beispiel als Addon für Firefox. Zuletzt sollte der Client noch übersichtlich und funktionell gut ausgestattet sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotz einer großen Auswahl an Linux-Clients für Twitter sind nach dem Ausprobieren und Aussieben nur drei Kandidaten übrig geblieben. Obwohl ich an dieser Stelle anmerken möchte, dass ich mit Sicherheit nicht alle Twitter-Clients für Linux kenne. Beim letzten Kandidaten – dem Pidgin-Plugin &amp;#8220;MBPurple&amp;#8221; – setze ich allerdings ein kleines Sternchen dran, denn dies ist kein eigenständiger Client, sondern an eine Anwendung gebunden und funktionell nicht sonderlich spektakulär, jedoch für einige bestimmt sehr praktisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Twitter noch nicht kennt, es aber mal gerne ausprobieren möchte, nur nicht weiß, wem es sich zu folgen lohnt, der oder die schaue bitte auf meinen Beitrag: &lt;a title="UbuntuJunkie  Sechs Twitter-Accounts, denen es sich zu folgen lohnt" target="_self" href="http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/407551250/sechs-twitter-accounts-denen-es-sich-zu-folgen-lohnt"&gt;&amp;#8220;Sechs Twitter-Accounts, denen es sich zu folgen lohnt&amp;#8221;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img alt="Twitter-Clients für Ubuntu: Pino, Gwibber und pidgin-mbpurple" src="http://farm5.static.flickr.com/4035/4456547471_aac864c6e1_o.png" height="360" width="540"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Pino" href="http://pino-app.appspot.com/downloads" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Pino&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klein, schnell und einfach zu bedienen ist Pino, ein Micro-Blogging-Client für die Dienste Twitter und Identi.ca. Pino Bietet trotz seiner Größe und Schnelligkeit viele Funktionen mit. Auch das Folgen und Entfolgen von Nutzern ist möglich. Dazu klickt man einfach auf das Bild eines Benutzers und wählt dort den Haken &amp;#8220;follow&amp;#8221; an oder ab. URLs lassen sich über den is.gd-Dienst mit der Tastenkombination Strg+U kürzen. Ein persönlicher Hinweis sei mir noch erlaubt: Mein Favorit!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo add-apt-repository ppa:vala-team/ppa&lt;br/&gt;sudo add-apt-repository ppa:troorl/pino&lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install pino&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Gwibber" href="http://gwibber.com/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Gwibber&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein umfangreicher Twitter-Client, der die wichtigsten Twitter-Funktionen abdeckt. Das Retweeten, Markieren von Beiträgen als Favorit oder Antworten lässt sich schnell per Maus erledigen. Zudem ist der Client sehr schön konfigurierbar und unterstützt die automatische URL-Kürzung über mehrere Short-URL-Dienste. Die Verfügbaren Fenster-Elemente lassen sich auf ein Minimum reduzieren und bei Bedarf wieder im Menü aktivieren. Sehr praktisch ist manchmal auch die Such-Funktion. Bei Nicht-Gebrauch verschwindet der Client im Panel-Tray. Neue Nachrichten werden über das Benachrichtigungs-Feld von Gnome eingeblendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unterstützt werden neben diversen Micro-Blogging-Diensten noch zahlreiche weitere Web 2.0 Dienste. In der Summe sind das: Twitter, Identi.ca, StatusNet, Facebook, FriendFeed, BrightKite, OCS, Digg, Flickr und Qaitu. In der Streams-Spalte lassen sich wunderbar die Nachrichten der benutzten Dienste einzeln oder zusammen betrachten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install gwibber&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Pidgin-MBPurple" href="http://code.google.com/p/microblog-purple/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Pidgin-MBPurple&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie schon eingangs erwähnt: Dies ist kein eigenständiger Twitter-Client und nach vielen Funktionen darf man in der derzeit aktuellen Version auch nicht suchen. Trotzdem denke ich, dass dieses Pidgin-Plugin für manche sehr interessant sein könnte. Wer ICQ, AIM, MSN, YIM, Jabber oder andere IM-Dienste mit Pidgin nutzt, der kann mit dem Pidgin-Plugin MBPurple (Micro-Blog Purple) nun auch im gleiche Fenster auch Micro-Blogging-Dienste wie Laconi.ca, Identi.ca und Twitter nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der Installation des Plugins erfolgt die Konfiguration des Micro-Blogging-Kontos wie gewohnt in der Konto-Verwaltung. Anschließend wird ein entsprechender Listen-Eintrag hinzugefügt, über den man in Zukunft über neue Nachrichten informiert wird und über den man auch eigene Nachrichten twittern kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install pidgin-mbpurple&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/467934341</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/467934341</guid><pubDate>Tue, 23 Mar 2010 14:20:00 +0100</pubDate><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>Twitter</category><category>Client</category><category>Clients</category><category>Pidgin</category><category>Gwibber</category><category>Pino</category></item><item><title>F-Prot mit GUI für Linux installieren</title><description>&lt;p&gt;Vor einiger Zeit wurden hier &lt;a title="UbuntuJunkie  Fünf kostenlose Virenscanner für Linux" target="_self" href="http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/400545571/funf-kostenlose-virenscanner-fur-linux"&gt;fünf kostenlose Virenscanner für Linux&lt;/a&gt; vorgestellt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich einen Virenscanner glatt übersehen habe – &lt;a title="F-Prot Antivirus Free Version" href="http://www.f-prot.com/download/home_user/download_fplinux.html" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;F-Prot Antivirus&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; für Linux, in der kostenlosen Version für Heim- beziehungsweise Privatanwender.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierbei handelt es sich um einen kleinen, sehr schnellen Viren-Scanner für die Shell. Die Installation dieser Software ist leider nicht ganz so einfach, wie die der übrigen, zuvor vorgestellten Virenscanner, aber auch kein Beinbruch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Virenscanner installieren&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1. Zunächst sollte man das Archiv &lt;a title="F-Prot Antivirus Free Version" href="http://www.f-prot.com/download/home_user/download_fplinux.html" target="_blank"&gt;von hier herunterladen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2. Anschließend entpackt man das Archiv und verschiebt den entpackten Ordner &lt;strong&gt;f-prot&lt;/strong&gt; in das Systemverzeichnis &lt;strong&gt;/opt&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;tar xzvf fp-Linux-i686-ws.tar.gz&lt;/blockquote&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo mv f-prot /opt&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;3. Nun führt man das Installationsscript aus, welches symbolische Links zu den ausführbaren Programmen und eine Dokumentationen als Manual-Pages anlegt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo ./install-f-prot.pl&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Ausführen genügend es im Grunde alle Abfragen – in der mir vorliegenden Version sind es 6 Abfragen – mit der Enter-Taste zu bestätigen. Hierbei bestätigt man einfach die vorgeschlagenen Standard-Pfade für die Installation.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anschließend werden automatisch Updates der Viren-Definitionen heruntergeladen. Dieser Vorgang kann etwas dauern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Schluss bietet das Script noch die Möglichkeit einen so genannten Cron-Job anzulegen. Dies ist auf jeden Fall empfehlenswert, damit stündlich Updates automatisiert heruntergeladen werden können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;4. Aus Sicherheitsgründen sollte man das zuvor nach /opt verschobene F-Prot-Verzeichnis, sowie alle untergeordneten Dateien und Ordner nur für Root zugänglich machen. Dies geschieht mit folgender Zeile:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo chown -R root:root /opt/f-prot&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Damit ist die Installation in vier Schritten vollbracht. Der Virenscanner kann nun aus der Shell heraus mit dem Befehl &lt;strong&gt;fpscan&lt;/strong&gt;, sowie eventuellen Parametern ausgeführt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Eine GUI für F-Prot&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Lust auf eine Auseinandersetzung mit der Shell? Auch kein Problem. Für F-Prot gibt es – wenn auch nicht offiziell vom Hersteller – eine GUI, also eine grafische Oberfläche, genannt &lt;strong&gt;&lt;a title="XFProt for Linux" href="http://web.tiscali.it/sharp/xfprot/" target="_blank"&gt;XFProt for Linux&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. Das DEB-Paket kann man &lt;a title="XFProt for Linux" href="http://web.tiscali.it/sharp/xfprot/" target="_blank"&gt;von hier herunterladen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Download führt man die Installation, auf 32-Bit Systemen mit folgender Zeile von der Shell aus:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo dpkg -i xfprot_2.4-1_i386.deb&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nutzer von 64-Bit Systemen installieren die GUI mit der nachfolgenden Zeile. Wichtig ist hier das Vorhandensein der &lt;a title="32-Bit Software unter Ubuntu 64-Bit nutzen" href="http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/445940557/32-bit-software-unter-ubuntu-64-bit-nutzen" target="_blank"&gt;32-Bit-Bibliotheken&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo dpkg -i &amp;#8212;force-architecture xfprot_2.4-1_i386.deb&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Anschließend ist das Programm unter Ubuntu im Menü &lt;strong&gt;Zubehör&lt;/strong&gt; zu finden.&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/463130836</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/463130836</guid><pubDate>Sun, 21 Mar 2010 13:37:28 +0100</pubDate><category>f-prot</category><category>xfprot</category><category>gui</category><category>xf-prot</category><category>antivirus</category><category>virus</category><category>anti virus</category><category>free</category><category>scanner</category><category>sicherheit</category><category>security</category><category>schutz</category><category>viren</category><category>linux</category><category>ubuntu</category><category>gratis</category><category>kostenlos</category><category>frisk</category></item><item><title>Wie man mehrere Linux-Distributonen auf ein optisches Medium brennt</title><description>&lt;p&gt;Linux-Distributionen gibt es wie Sand am Meer. Da gibt es die, die man für den alltäglichen, produktiven Einsatz auf seinem Desktop-Rechner installieren kann und die, die mit einer Tool-Sammlung als bootfähige Live-CD viel mehr ein Werkzeug für bestimmte Fälle darstellen. Viele davon sind unglaublich praktisch und können einem schon mal den Hintern retten oder die Arbeit am PC vereinfachen. Blöd nur, dass es so viele nützliche Live-CDs gibt. Einige dieser Live-CDs sind so klein, dass man theoretisch fünf oder sechs dieser ISO-Abbildungen auf eine CD drauf bekommen würde, wenn man es nur könnte. Nur könnte?! Mann kann und Frau auch!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das kleine, aber sehr feine Script &lt;strong&gt;&lt;a title="multicd.sh" href="http://multicd.tuxfamily.org/" target="_blank"&gt;multicd.sh&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; erlaubt es mehrere ISO-Abbildungen von ausgewählten Linux-Distributionen auf einen optischen Datenträger zu brennen. Bei den üblichen ISO-Größen der Linux-Distributionen kann man so locker 6 verschiedene Distributionen auf einer einzigen DVD unter bringen, bei &amp;#8220;Double Layer&amp;#8221;- oder &amp;#8220;Double Sided&amp;#8221;-Rohlingen (DL-/DS-Rohlinge) sogar doppelt so viele! Wer wiederbeschreibbare Rohlinge wählt, muss bei einer neuen Version der Distribution(en) noch nicht mal die Rohlinge wegschmeissen, sondern bebrennt sie einfach neu. Und wer es klein und handlich mag, besorgt sich einfach wiederbeschreibbare Mini-DVDs, entweder mit der &amp;#8220;Standard-Kapazität&amp;#8221; von 1,4 GByte oder auch als DL- bzw. DS-Rohlinge, mit der doppelten Kapazität (2,8 GByte pro Rohling). Das spart nicht nur Platz, es ist auch sehr praktisch!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Welche Distributionen derzeit unterstützt werden, erfährt man auf der &lt;a title="multicd.sh" href="http://multicd.tuxfamily.org/" target="_blank"&gt;multicd.sh-Website&lt;/a&gt;. Dort kann man sich auch gleich das nur wenige Kilobyte große Script herunterladen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Und so geht man vor&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Download des Scripts erstellt man zunächst ein Verzeichnis, in welches das Script verschoben wird. Nun wechselt man in der Shell in das eben erstellte Verzeichnis und macht das Script ausführbar:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;chmod +x multicd.sh&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun sollte man sich überlegen, welche der auf der &lt;a title="multicd.sh" href="http://multicd.tuxfamily.org/" target="_blank"&gt;multicd.sh-Website&lt;/a&gt; aufgelisteten und vom Script unterstützten Distributionen man zusammenbringen und welchen Rohling man dafür verwenden möchte. In meinem Beispiel benutze ich einen MiniDVD-DS-Rohling, bei dem ich zunächst nur die eine Seite (1,4 GByte) beschreibe und die andere für andere Zwecke frei lasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der Auswahl der Distributionen habe ich mich für eine Art Notfall-DVD entschieden, für die folgende Distributionen zum Einsatz kommen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Clonezilla&lt;/strong&gt; (etwa 115 MByte): Erlaubt es den Inhalt von z.B. Festplatten zu klonen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;GPartEd&lt;/strong&gt; (etwa 112 MByte): Erlaubt die Partitionierung von Festplatten ohne Datenverluste.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;PING&lt;/strong&gt; (Partimage Is Not Ghost) (etwa 26 MByte): Eine kleine, aber sehr feine Distribution, zum Retten und Wiederherstellen von Partitionen und Daten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Parted Magic&lt;/strong&gt; (etwa 73 MByte): Ähnlich wie GPartEd.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;System Rescue CD&lt;/strong&gt; (etwa 245 MByte): Eine Distribution mit einer umfangreichen Tool-Sammlung, um Systeme zu retten/wiederherzustellen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ultimate Boot CD&lt;/strong&gt; (etwa 115 MByte): Ähnlich wie die &amp;#8220;System Rescue CD&amp;#8221;, jedoch nicht grafisch und mit eingen Diagnose-Tools.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;WeakNet Linux&lt;/strong&gt; (etwa 645 MByte): Eine Linux-Distribution, die sehr viele Tools mit bringt, um Systeme und Netzwerke auf Sicherheitslücken zu überprüfen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Das macht zusammen etwa 1.331 MByte unter dem Strich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die heruntergeladenen Distributionen (für Links, siehe &lt;a title="multicd.sh" href="http://multicd.tuxfamily.org/" target="_blank"&gt;multicd.sh-Website&lt;/a&gt;) müssen, sofern gepackt, zunächst entpackt und in das Verzeichnis mit dem multicd.sh-Script kopiert werden. Anschließend bedarf es einer Umbenennung der ISO-Dateien, damit das multicd.sh-Script diese gleich findet. Beispiel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus &lt;strong&gt;systemrescuecd-x86-1.5.0.iso&lt;/strong&gt; wird &lt;strong&gt;sysrcd.iso&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;Aus &lt;strong&gt;ubcd411.iso&lt;/strong&gt; wird &lt;strong&gt;ubcd.iso&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;Aus &lt;strong&gt;gparted-live-0.5.2-1.iso&lt;/strong&gt; wird &lt;strong&gt;gparted.iso&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so weiter. Wie welche Distributions-ISO genau umbenannt werden muss, steht – wie sollte es auch anders sein – auf der &lt;a title="multicd.sh" href="http://multicd.tuxfamily.org/" target="_blank"&gt;multicd.sh-Website&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem die Prozedur mit dem Umbenennen der Dateien erledigt wurde, wechselt man in der Shell in das Verzeichnis mit dem multicd.sh-Script und den ISO-Dateien und führt das Script wie folgt aus:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo sh ./multicd.sh&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun dauert es ein wenig. Das Script lädt zunächst einige benötigte Dateien aus dem Internet herunter, bearbeitet die vorhandenen ISO-Dateien und erstellt daraus ein neues ISO-Abbild. Die neuerstellte ISO-Datei lautet anschließend &lt;strong&gt;multicd.iso&lt;/strong&gt;. Diese muss man jetzt nur noch mit einem Brennprogramm – z.B. &lt;a title="Brasero" href="http://projects.gnome.org/brasero/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Brasero&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; (sudo apt-get install brasero) – auf den Rohling brennen und fertig ist die Multi-CD/-DVD!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Startet man nun von der CD/DVD, so erscheint ein Menü, in dem man auswählen kann, welche der vorhandenen Distributionen man nun booten möchte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Einige Hinweis zum Schluss&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich für wiederbeschreibbare Mini-DVDs entschließt, sollte beachten, dass diese Rohlinge eigentlich für DV-Kameras gedacht sind. Diese Tatsache ist nicht weiter tragisch, einzig die Brenngeschwindigkeit dürfte je nach Rohlingen und vorhandenem Brenner etwas langsamer ausfallen. In meinem Desktop-Rechner kann ich meine Rohline nur mit einfacher Geschwindigkeit brennen. Mein Notebook-Brenner schafft dies immerhin mit der zweifachen Geschwindigkeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Übrigens:&lt;/strong&gt; Der Vorteil bei DVDs gegenüber CDs besteht darin, dass diese meistens deutlich weniger Geräusche im Laufwerk beim Auslesen verursachen. Bei Mini-DVDs kann ich meiner bescheidenen Erfahrung nach sagen, dass diese noch leiser im Laufwerk ausgelesen werden. Außerdem habe ich bisher das unbewiesene Gefühl, dass wiederbeschreibbare Mini-DVDs weniger fehleranfällig sind, als ihre großen Artgenossen – also die &amp;#8220;normalen&amp;#8221; DVDs. Dies kann aber auch nur Zufall sein.&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/460820827</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/460820827</guid><pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:47:00 +0100</pubDate><category>cd</category><category>dvd</category><category>multicd</category><category>multicd.sh</category><category>linux</category><category>ubuntu</category><category>distributionen</category><category>brennen</category><category>ISO</category><category>ISOs</category><category>Notfall</category><category>GPartEd</category><category>PING</category><category>Parted Magic</category><category>System Rescue CD</category><category>Clonezilla</category><category>Ultimate Boot CD</category><category>WeakNet Linux</category><category>Mini</category><category>Rohling</category></item><item><title>32-Bit Software unter Ubuntu 64-Bit nutzen</title><description>&lt;p&gt;Dieser Beitrag ist kein großer Geheim-Tipp, doch trotzdem – gerade unter Ubuntu- beziehungsweise Linux-Neulingen – sind die hier vorgestellten Tipps oft noch unbekannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Problem ist: Man hat 64-Bit Hardware und darauf Ubuntu in der 64-Bit Version installiert. Soweit ist das auch alles wunderbar, schließlich gibt es heute, nicht wie vor wenigen Jahren, die meisten Anwendungen unter Ubuntu auch für 64-Bit Systeme. Trotzdem kommt es immer wieder mal vor, dass die gewünschte Anwendung sich nicht installieren oder starten lässt, weil sie ausschließlich für 32-Bit Systeme geschrieben wurde. Was nun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Regel gibt es drei einfache Möglichkeiten, die man in der hier aufgeschriebenen Reihenfolge nacheinander durchprobieren kann. In der Regel lassen sich damit die meisten Anwendungen, mit einem der hier vorgestellten Tipps, zur Kooperation überreden.&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;ia32-libs&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Die einfachste Lösung ist die Installation der 32-Bit Bibliotheken aus dem Ubuntu-Repository:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install ia32-libs&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach der Installation lassen sich DEB-Pakete, die für 32-Bit Systeme gedacht sind, aus der Shell heraus mit &lt;strong&gt;dpkg&lt;/strong&gt; mit der folgenden Zeile trotzdem auf 64-Bit Systemen installieren:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo dpkg -i &amp;#8212;force-architecture PAKETNAME.deb&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;linux32&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Ein anderer Fall ist die Ausführung von Binär-Dateien, wie bereits vorkompilierten Anwendungen aus einem Daten-Archiv oder eines Installations-Programms. Hierfür gibt es die Anwendung &lt;strong&gt;linux32&lt;/strong&gt;, die sich wie folgt installieren lässt:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install util-linux&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach der Installation ist es möglich 32-Bit Anwendungen aus der Shell heraus wie folgt auszuführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;linux32 ./anwendung&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Erfordert die auszuführende Anwendung Root-Rechte, so ist sie natürlich mit einem vorhergehenden &lt;strong&gt;sudo&lt;/strong&gt; auszuführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo linux32 ./anwendung&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Ubuntu Forums  getlibs" href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=474790" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;getlibs&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Manchmal kommt es vor, dass trotzdem alle Stricke reissen und die gewünschte Anwendung trotzdem nicht starten möchte. Für diesen Fall gibt es &lt;strong&gt;getlibs&lt;/strong&gt; – eine Anwendung des Nutzers &lt;strong&gt;Cappy&lt;/strong&gt; aus dem englisch-sprachigen Forum &lt;a title="Ubuntu Forums" href="http://www.ubuntuforums.org" target="_blank"&gt;ubuntuforums.org&lt;/a&gt;. Der direkte Link zum getlibs-Paket lautet:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="getlibs" href="http://frozenfox.freehostia.com/cappy/getlibs-all.deb" target="_blank"&gt;&lt;a href="http://frozenfox.freehostia.com/cappy/getlibs-all.deb" target="_blank"&gt;http://frozenfox.freehostia.com/cappy/getlibs-all.deb&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Download und der Installation des Paketes lassen sich Anwendungen nun zum Beispiel wie folgt &lt;strong&gt;erstmalig&lt;/strong&gt; ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;getlibs /usr/bin/skype&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nun läd das Tool ale benötigten Dateien (meistens Bibliotheken) herunter und versucht fehlende Paket-Abhängigkeiten zu lösen. Nach einem ersten Start mit einem vorgesetzten &lt;strong&gt;getlibs&lt;/strong&gt; sollte sich die Anwendung in Zukunft problemlos wie alle anderen Anwendungen starten lassen – also ohne ein &lt;strong&gt;getlibs&lt;/strong&gt; davor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fehlende Paket-Abhängigkeiten, die sich mit dem ersten hier vorgestellten Tipp nicht lösen lassen, können mit folgender Zeile beseitigt werden:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;getlibs -i paketname.deb&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Weitere Informationen dazu gibt es unter folgendem Link: &lt;a title="Ubuntu Forums  getlibs" href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=474790" target="_blank"&gt;&lt;a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=474790" target="_blank"&gt;http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=474790&lt;/a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wichtiger Hinweis:&lt;/strong&gt; Zu beachten ist bei diesem Tool, dass damit unter umständen auch veraltete Bibliotheken installiert werden, um die Kompatibilität zu der gewünschten Anwendung herzustellen. Dies ist zwar praktisch, kann aber bei veralteten Paketen, Bibliotheken oder Anwendungen, die nicht mehr gepflegt beziehungsweise weiterentwickelt werden, auch ein Sicherheitsrisiko bedeuten! Ich persönlich empfehle diesen Schritt daher als absolut letzten Schritt. Manchmal lohnt es sich einfach etwas zu warten, bis die gewünschte Anwendung auf 64-Bit Systeme portiert wurde oder sich nach Alternativen umzusehen.&lt;/p&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/445940557</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/445940557</guid><pubDate>Sat, 13 Mar 2010 20:46:00 +0100</pubDate><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>32 Bit</category><category>64 Bit</category><category>getlibs</category><category>linux32</category><category>Cappy</category><category>ubuntuforums.org</category><category>dpkg</category><category>architecture</category><category>ia32</category><category>U</category></item><item><title>Fünf Tools für die alltägliche Arbeit mit Ubuntu Linux</title><description>&lt;p&gt;Manchmal stößt man auf Tools, die möchte man nicht wieder missen. Fünf solcher Tools, von denen das eine oder andere sicherlich für einige von euch zu einem unverzichtbaren Tool werden könnte, möchte ich euch heute ans Herz legen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a title="Activity Journal" href="https://launchpad.net/gnome-activity-journal" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Activity Journal&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Viele kennen sicherlich das Problem: Letzte Woche am Freitag erst ein Dokument angelegt, Sonntag das tolle Wallpaper heruntergeladen. Beides schon mal angeklickt und doch findet man nichts davon wieder. Die Daten sind wie verschollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das kleine Tool &amp;#8220;Activity Journal&amp;#8221; hilft in genau solchen Fällen. Es liest die vermerkten Zugriffe auf Dateien aus und stellt diese in einer chronologischen Reihenfolge dar. Nun kann man genau sehen, auf welche Bilder, Musik- und Video-Dateien oder Dokumente man wann zugegriffen hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Tool erscheint nach der Installation als &amp;#8220;Tagebuch über Aktivitäten&amp;#8221; im Menü &amp;#8220;Zubehör&amp;#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo add-apt-repository ppa:zeitgeist/ppa&lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install gnome-activity-journal&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Glipper" href="http://glipper.sourceforge.net/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Glipper&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ist es nicht ärgerlich, dass die Zwischenablage standardmäßig immer nur einen Eintrag fasst? Wäre es nicht schön, zum Beispiel von drei verschiedenen Websites zehn oder mehr verschiedene Text-Stellen rauskopieren zu können, um sie hinterher frei nach Wahl in einem Dokument einfügen zu können, statt jedes Mal das Browser-Fenster minimieren und maximieren zu müssen? Mit dem Zwischenablagen-Verwalter &amp;#8220;Glipper&amp;#8221; ist so was möglich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach der Installation muss man mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Panel (Leiste) klicken, den Menü-Punkt &amp;#8220;Zum Panel hinzufügen &amp;#8230;&amp;#8221; wählen und dort ziemlich weit hinten den &amp;#8220;Zwischenablagenverwalter&amp;#8221; hinzufügen oder auf ein Panel mit der Maus ziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Tool lässt sich nun mit einem Rechtsklick auf das Symbol im Panel konfigurieren. Mit einem Linksklick auf das Icon erhält man alle gespeicherten Zwischenbalagen-Inhalte in Form eines Menüs präsentiert. Ein Klick und der zuvor gespeicherte Eintrag befindet sich in der Zwischenablage. Die Inhalte bleiben übrigens auch nach einem Neustart erhalten, die Einträge lassen sich jedoch auch mit zwei Klicks löschen. Außerdem ist Glipper noch durch Plugins erweiterbar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install glipper&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="KeePassX" href="http://www.keepassx.org/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;KeePassX&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wer auf lange und komplexe Passwörter nicht verzichten möchte, sie sich aber nicht merken kann oder mag, der sollte sich KeePassX anschauen! Das Tool schafft einen guten Kompromiss zwischen Sicherheit und Komfort. Die Passwörter und Login-Daten werden samt zugehörigem URL in einer zu &lt;a title="KeePass" href="http://keepass.info/" target="_blank"&gt;KeePass&lt;/a&gt; (Windows-Anwendung) kompatiblen Datenbank gespeichert, welche mit einer 256 Bit starken AES-Verschlüsselung kodiert wird. Zusätzlich können Passwörter generiert werden, Datenbank-Einträge aus diversen Formaten importiert und in verschiedene Formate exportiert werden und vorhandene Einträge komfortabel verwaltet werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Man sollte allerdings das Passwort für den Zugriff auf die Datenbank möglichst sicher beziehungsweise komplex wählen, regelmäßig Backups der Datenbank-Datei anfertigen und trotz Verschlüsselung sicher gehen, dass niemand eine Kopie der Datenbank erlangt. Schließ werden hier womöglich alle eigenen Passwörter und Login-Daten gespeichert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo add-apt-repository ppa:keepassx/ppa&lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install keepassx&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Deskbar Applet" href="http://projects.gnome.org/deskbar-applet/" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;Deskbar Applet&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Dieses Applet ist ein wahres Multi-Talent! Einmal installiert und einem Panel hinzugefügt, lassen sich von nun an mit einem Klick auf das Icon beliebige Begriffe in eine Textzeile eingeben. Wer mag, kann darüber Anwendungen starten, sein E-Mail-Adressbuch durchsuchen, Wikipedia-Anfragen senden, mit Google oder Yahoo suchen, zuletzt geöffnete Dokumente aufrufen, kleine Berechnungen durchführen, URLs aufrufen und Twitter- oder Identi.ca-Nachrichten versenden. Je nachdem, was man davon braucht und benutzt oder nicht, lassen sich die jeweiligen Funktionen ein- und ausschalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das praktische Tool lässt sich übrigens auch mit einem frei definierbaren Tasten-Kürzel bei Bedarf noch schneller aufrufen. Sehr praktisch ist auch die Möglichkeit die History aufzurufen, in der die zuletzt beziehungsweise die am meisten aufgerufenen Anwendungen angezeigt werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install deskbar-applet&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="X Tile" href="http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm" target="_blank"&gt;&lt;strong&gt;X Tile&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Eine Funktion, die einige Windows-Nutzer unter Ubuntu vermissen, ist die Anordnung von Fenstern, wie sie unter Windows gegeben ist, klickt man dort mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste. Diese Funktion kann man allerdings mit dem Applet &amp;#8220;X Tile&amp;#8221; nachrüsten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einmal installiert, lassen sich über das einem Panel hinzugefügte Applet beliebige Fenster in verschiedenen Variationen anordnen. Das ist sehr nützlich, möchte man zum Beispiel zwei Webseiten oder zwei geöffnete Text- beziehungsweise Konfigurationsdateien miteinander vergleichen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Installation:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;1. Das DEB-Paket hier herunterladen: &lt;a href="http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm#downl" target="_blank"&gt;http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm#downl&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;2. Mit einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei das DEB-Paket installieren.&lt;br/&gt;3. Tool als Applet zu einem Panel hinzufügen wie hier beschrieben: &lt;a href="http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm#add-panel" target="_blank"&gt;http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm#add-panel&lt;/a&gt; oder auch ohne Panel-Integration nutzen: &lt;a href="http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm#no-panel" target="_blank"&gt;http://open.vitaminap.it/en/x_tile.htm#no-panel&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/445765002</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/445765002</guid><pubDate>Sat, 13 Mar 2010 19:02:00 +0100</pubDate><category>Activity Journal</category><category>Glipper</category><category>KeePass</category><category>KeePassX</category><category>Deskbar</category><category>Applet</category><category>X Tile</category><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>Tools</category><category>Utilities</category><category>Zeitgeist</category></item><item><title>20 Alternativen zu Firefox unter Ubuntu Linux</title><description>&lt;p&gt;Noch immer nicht das passende Surf-Brett für den eigenen Pinguin gefunden? Na dann wird es aber höchste Zeit! Hier kommt eine Auswahl an 20 verschiedenen Web-Browsern für Linux, welche die unterschiedlichsten Bedürfnisse abdecken und von denen viele eine echte Alternative zu Firefox darstellen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aufgrund der Vielzahl der Programme, versuche ich mich bei der Beschreibung auf das Wesentliche beziehungsweise Besondere zu konzentrieren. Die Liste ist außerdem sicherlich nicht vollständig – wer mag, ist daher herzlich dazu eingeladen in der Kommentarfunktion weitere Browser samt Link und einer kurzen Beschreibung zu erwähnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Die bekanntesten Browser für Linux&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Google Chrome" href="http://www.google.de/chrome?hl=de" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Chrome&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Googles Beitrag zum Thema Web-Browser lautet Chrome. Einer der wohl schnellsten Web-Browser derzeit überhaupt. Zahlreiche Erweiterungen machen Chrome zudem ausbaufähig und anpassbar. Einzig Googles Daten-Sammelwut fügt dem flotten Feger einen faden Beigeschmack hinzu.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;1. Download der Software von: &lt;a href="http://www.google.de/chrome?hl=de" target="_blank"&gt;http://www.google.de/chrome?hl=de&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;2. Installation muss manuell ausgeführt werden. Bei Ubuntu über einen Doppelklick auf das DEB-Paket.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Chromium" href="http://www.chromium.org/Home" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Chromium&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wer Googles Chrome mag, jedoch um seine Privatsphäre besorgt ist, der sollte sich unbedingt das Chromium-Projekt anschauen, auf dem auch Googles Chrome basiert. Im Grunde genauso schnell, nur nicht so neugierig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Zum Installieren von Chromium bitte folgende zwei Zeilen in die */etc/apt/sources.list*:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;deb &lt;a href="http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu" target="_blank"&gt;http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu&lt;/a&gt; karmic main&lt;br/&gt;deb-src &lt;a href="http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu" target="_blank"&gt;http://ppa.launchpad.net/chromium-daily/ppa/ubuntu&lt;/a&gt; karmic main&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;mit dem Befehl:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;gksu gedit /etc/apt/sources.list&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;einfügen und anschließend nacheinander folgendes ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-key adv &amp;#8212;recv-keys &amp;#8212;keyserver keyserver.ubuntu.com 0xfbef0d696de1c72ba5a835fe5a9bf3bb4e5e17b5&lt;br/&gt;sudo add-apt-key ppa:chromium-daily/ppa&lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install chromium-browser msttcorefonts&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Flock" href="http://www.flock.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Flock&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Flock macht das Surfen sozial. Dieser Browser verbindet das Beste des Web 2.0 miteinander. Ob Flickr, Facebook, Twitter, YouTube, &amp;#8230; hier fließt alles von Grund auf zusammen. Durch eine Vielzahl an Erweiterungen lässt sich der Funktionsumfang natürlich noch weiter ausbauen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;1. Download der Software von: &lt;a href="http://www.flock.com/versions" target="_blank"&gt;http://www.flock.com/versions&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;2. Das heruntergeladene Archiv muss – am besten ins Heimat-Verzeichnis – entpackt werden. Bei Bedarf müssen Verknüpfungen auf dem Desktop oder im Menü manuell erstellt werden.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Opera" href="http://www.opera.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Opera&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Opera ist lange kein Geheimtipp mehr. Der kleine Browser ist schnell, schick, ressourcenschonend, bietet einen E-Mail-Client und ist dank so genannter Widgets mit vielen schönen, neuen Funktionen ausbaufähig.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;1. Download der Software von: &lt;a href="http://www.opera.com/browser/download/" target="_blank"&gt;http://www.opera.com/browser/download/&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;2. Installation muss manuell ausgeführt werden. Bei Ubuntu über einen Doppelklick auf das DEB-Paket.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="http://www.seamonkey-project.org/" href="http://Mozilla%20Seamonkey" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Seamonkey&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ehemals als der &amp;#8220;Mozilla Browser&amp;#8221; bekannt geworden, wurde irgendwann daraus das Seamonkey-Projekt. Ene komplette Suite, bestehend aus Browser, E-Mail-Client, Adressbuch, IRC-Chat-Software und HTML-Editor im WYSIWYG-Stil.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install seamonkey&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Weniger bekannte, aber nicht zu unterschätzende Vertreter&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Amaya" href="http://www.w3.org/Amaya/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Amaya&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Im Grunde ist Amaya ein Web-Editor mit einem integrierten Web-Browser als ein zusätzliches Feature. Trotzdem möchte ich dieses Stück Software hier der Vollständigkeit halber nicht verschweigen. Das Projekt ist nicht zuletzt deshalb so interessant, weil es vom W3C stammt!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;1. Download der Software von: &lt;a href="http://www.w3.org/Amaya/User/BinDist.html" target="_blank"&gt;http://www.w3.org/Amaya/User/BinDist.html&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;2. Installation muss manuell ausgeführt werden. Bei Ubuntu über einen Doppelklick auf das DEB-Paket.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;&lt;a title="Arora" href="http://code.google.com/p/arora/" target="_blank"&gt;Arora&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Ein leicht zu bedienender, schneller, schlanker, auf Webkit basierender Web-Browser mit eingebautem, frei konfigurierbarem Werbefilter und zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install arora&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Epiphany" href="http://projects.gnome.org/epiphany/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Epiphany&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ein kleiner, flotter, leicht zu bedienender Web-Browser, der aus dem Galeon-Projekt (siehe etwas weiter unten) entstanden ist. Er bietet nicht viele Einstellungs-Möglichkeiten, aber im Grunde alles, was man benötigt. Man möchte fast sagen: Hier kann man nichts kaputt-konfigurieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install epiphany&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Kazehakase" href="http://kazehakase.sourceforge.jp/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Kazehakase&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Der Browser mit dem etwas ungewöhnlichem Namen kommt aus Japan und ist aus vielerlei Hinsicht sehr interessant. Natürlich ist er klein, schnell und ressourcenschonend, aber auch sehr anpassungsfähig. Neben dem interessanten Menü &amp;#8220;Werkzeuge&amp;#8221; bietet der Browser die Möglichkeit zwischen den Rendering-Engines Gecko (Mozilla-Projekt) und Webkit zu wählen. Hinzu kommt, dass sowohl Oberfläche, als auch Einstellungs-Optionen je nach Anwender-Kenntnissen (Anfänger, Fortgeschrittener oder Experte) angezeigt werden können.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install kazehakase kazehakase-webkit kazehakase-gecko&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Konqueror" href="http://www.konqueror.org/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Konqueror&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Der Browser des KDE-Projektes ist ein schneller und trotzdem ressourcenschonender Vertreter der Web-Browser. Wer es nicht weiß: Sowohl Apples Safari, wie auch Konqueror basieren auf der Webkit-Engine. Bei Apple dürfte diese vermutlich noch einige Veränderungen und Optimierungen erfahren haben, aber auch die Konqueror- beziehungsweise Webkit-Nutzer kommen in den Genuss der erhöhten Geschwindigkeit beim Seitenaufbau.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install konqueror&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Galeon" href="http://galeon.sourceforge.net/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Galeon&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ein kleiner, ressourcenschonender und schneller Web-Browser für Gnome. Viel mehr muss man eigentlich nicht mehr sagen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install galeon mozplugger&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Gnuzilla Icecat" href="http://www.gnu.org/software/gnuzilla/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Icecat&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Icecat ist rein aus &amp;#8220;ethischer Sicht&amp;#8221; interessant. Es handelt sich im Grunde um Firefox, allerdings wird dieser Web-Browser komplett ohne fremde Binärteile ausgeliefert – also 100&amp;#160;% freie Software.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Zum Installieren von Chromium bitte folgende Zeile in die */etc/apt/sources.list*:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;deb &lt;a href="http://ppa.launchpad.net/gnuzilla-team/ppa/ubuntu" target="_blank"&gt;http://ppa.launchpad.net/gnuzilla-team/ppa/ubuntu&lt;/a&gt; karmic main&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;mit dem Befehl:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;gksu gedit /etc/apt/sources.list&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;einfügen und anschließend nacheinander folgendes ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-key adv &amp;#8212;recv-keys &amp;#8212;keyserver keyserver.ubuntu.com 08A255AF &lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install icecat&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Midori" href="http://www.twotoasts.de/index.php?/pages/midori_summary.html" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Midori&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Wieder so ein Leichtgewicht von einem Web-Browser, der aufgrund seiner Webkit-Basis zudem noch sehr flott ist. Außerdem ist Midori sehr angenehm in der Bedienung und mit einem konfigurierbarem Werbe-Filter ausgestattet. Sehr schön ist auch die von Opera her bekannte Schnellwahl nach dem Start des Browsers, in der sich bis zu neun Seiten für einen schnellen Zugriff frei einstellen lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;Zum Installieren von Midori bitte folgende zwei Zeilen in die &lt;b&gt;/etc/apt/sources.list&lt;/b&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;deb &lt;a href="http://ppa.launchpad.net/stemp/ubuntu" target="_blank"&gt;http://ppa.launchpad.net/stemp/ubuntu&lt;/a&gt; karmic main&lt;br/&gt;deb-src &lt;a href="http://ppa.launchpad.net/stemp/ubuntu" target="_blank"&gt;http://ppa.launchpad.net/stemp/ubuntu&lt;/a&gt; karmic main&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;mit dem Befehl:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;gksu gedit /etc/apt/sources.list&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;einfügen und anschließend nacheinander folgendes ausführen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-key adv &amp;#8212;recv-keys &amp;#8212;keyserver keyserver.ubuntu.com 2D9A3C5B&lt;br/&gt;sudo apt-get update&lt;br/&gt;sudo apt-get install midori&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="NetSurf" href="http://www.netsurf-browser.org/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;NetSurf&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Klein, relativ schnell, sehr genügsam was Ressourcen anbelangt und sehr portabel. NetSurf gibt es unter anderem für das AmigaOS 4, BeOS/Haiku, MorphOS, RISC OS und natürlich verschiedene Unix-Derivate, wie eben Linux. Leider leidet die Kompatibilität zu aktuellen Web-Technologien etwas, aber man kann schließlich nicht alles haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install netsurf&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Swiftfox" href="http://getswiftfox.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Swiftfox&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Swiftfox ist im Grunde wie Firefox, nur schneller, da stark optimiert. Das Besondere an diesem Browser ist, dass man eine für seine Hardware (CPU) optimierte Version herunterladen kann. Der Geschwindigkeits-Zuwachs gegenüber dem originalen Firefox ist enorm! Zwar können hier wie gewohnt die üblichen Firefox-Addons genutzt werden, allerdings kann es bei manchen Erweiterungen zu Problemen bezüglich der Kompatibilität kommen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine Einbindung ins Repository ist möglich, sollte jedoch je nach verfügbarem System selbst angepasst geschehen. Ansonsten ist ein Download der DEB-Pakete von: &lt;a href="http://getswiftfox.com/download.htm" target="_blank"&gt;http://getswiftfox.com/download.htm&lt;/a&gt; mit einer anschließenden manuellen Installation via Doppelklick möglich.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Swiftweasel" href="http://swiftweasel.tuxfamily.org/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Swiftweasel&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Auch Swiftweasel ist eine stark optimierte Version des Firefox-Browsers für Linux. Der Browser ist optimiert für 32- und 64-Bit Prozessoren von Intel und AMD verfügbar und liefert ebenso einen wirklich enormen Geschwindigkeitsschub. Die Website des Autors verspricht zudem, Swiftweasel sei zu 100&amp;#160;% kompatibel zu allen Themes, Addons und Plugins von Firefox.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;1. Download über &lt;a href="http://sourceforge.net/projects/swiftweasel/files/" target="_blank"&gt;http://sourceforge.net/projects/swiftweasel/files/&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;2. Das heruntergeladene Archiv muss – am besten ins Heimat-Verzeichnis – entpackt werden. Bei Bedarf müssen Verknüpfungen auf dem Desktop oder im Menü manuell erstellt werden.&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Browser für die Shell&lt;/b&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ja, auch so etwas gibt es. Welchen Sinn das ganze hat, fragt ihr euch? Es macht oft Sinn einen reinen Text-Browser für die Shell zu verwenden. Dies ist insbesondere dort sehr sinnvoll, wo ein Window-Manager beziehungsweise eine GUI ohnehin fehl am Platze ist: auf Servern. Wer seine Seite auf Barrierefreiheit für sehbehinderte Menschen überprüfen möchte, kann dies hiermit auch relativ einfach tun. Es gibt noch einige weitere Einsatzgebiete für solch einen Browser. Ich bin jedenfalls der Meinung, dass jeder so etwas für den Notfall auf dem Rechner haben sollte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="ELinks" href="http://elinks.or.cz/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;ELinks&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;ELinks ist eine Abspaltung von Links2 (siehe unten). Der Browser ist extrem klein, extrem schnell und verfügt sogar über eine Menüführung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install elinks&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Links2" href="http://links.twibright.com/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Links2&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Im Grunde: Siehe ELinks. ;-)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install links2&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="Lynx" href="http://lynx.isc.org/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;Lynx&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Ähnlich wie die Vorgänger kann man auch Lynx beschreiben. Einzig die Bedienung ist hier etwas anders und geschieht über Tasten und Tastenkürzel.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install lynx&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a title="w3m" href="http://w3m.sourceforge.net/" target="_blank"&gt;&lt;b&gt;w3m&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;Der Aufruf eines URLs erfolgt bei der Ausführung des Browsers als Parameter-Übergabe. Also: &lt;b&gt;w3m &lt;a href="http://www.google.de" target="_blank"&gt;www.google.de&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; Ansonsten ist der Browser ebenfalls sehr schnell, unterscheidet sich nur in der Bedienung von seinen Konkurrenten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;b&gt;Installation:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;sudo apt-get install w3m&lt;br/&gt;&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/435128850</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/435128850</guid><pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:50:00 +0100</pubDate><category>Ubuntu</category><category>Linux</category><category>Firefox</category><category>Alternative</category><category>Chrome</category><category>Chromium</category><category>Flock</category><category>Opera</category><category>Seamonkey</category><category>Amaya</category><category>Arora</category><category>Epiphany</category><category>Kazehakase</category><category>Konqueror</category><category>Galeon</category><category>Gecko</category><category>Webkit</category><category>Icecat</category><category>Gnuzilla</category><category>Midori</category><category>NetSurf</category><category>Swiftfox</category><category>Swiftweasel</category><category>ELinks</category><category>Links</category><category>Links2</category><category>Lynx</category><category>w3m</category><category>W3C</category><category>Browser</category></item><item><title>Kalender-Synchronisation in Sunbird/Lightning mit WebDAV</title><description>&lt;p&gt;Kalender-Programme sind schon was Tolles. Endlich kein nerviger Papierkram für die zu erledigenden Aufgaben und bevorstehenden Termine auf dem Schreibtisch. Zu dumm nur, wenn man mehr als einen Rechner besitzt, an denen man arbeitet. Und dann ist da noch der Rechner bei der Arbeit, über den man gerne auf seinen Kalender zugreifen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine mögliche Lösung dieses Problems ist die Benutzung eines Online-Kalenders, wie zum Beispiel &amp;#8220;Google Calendar&amp;#8221;. Dieser hat unter anderem den Vorteil, dass er aus &amp;#8220;Sunbird&amp;#8221; beziehungsweise der Thunderbird-Erweiterung &amp;#8220;Lightning&amp;#8221; heraus abrufbar ist. Wer diese Lösung jedoch nicht mag, sei es aus Bedenken gegenüber Google oder anderen Gründen, der kann – aufbauend auf einem vorherigen &lt;a title="UbuntuJunkie – Daten in den Wolken" target="_self" href="http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/399120648/daten-in-den-wolken"&gt;Beitrag zur Speicherung von Daten in der Cloud&lt;/a&gt; – seine Kalenderdaten auch auf einem WebDAV-fähigen Speicherplatz online speichern und von dort aus abrufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Beispiel mit WebDAV-Speicher von Box.net&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir versuchen uns mal am kostenlosen 1-GByte-WebDAV-Speicher von Box.net. Ein bereits vorhandener WebDAV-Account bei Box.net oder einem anderen Anbieter ist hier natürlich Voraussetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu klicken wir ganz einfach in Kalender-Bereich, wo die eigenen Kalender aufgelistet sind, zunächst mit der rechten Maustaste rein, um das Kontextmenü aufzurufen. Dort wählen wir dann den Punkt &amp;#8220;Neuer Kalender &amp;#8230;&amp;#8221; aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Schritt 1: Neuen Kalender anlegen" src="http://farm5.static.flickr.com/4062/4414296303_ea4a0b6748_o_d.png" height="368" width="367"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im nun erschienenen Fenster &amp;#8220;Neuen Kalender erstellen&amp;#8221; wählen wir die Option &amp;#8220;Im Netzwerk&amp;#8221;, um unseren zukünftigen Kalender in einem Netzwerk zu speichern – nämlich auf dem Server des Anbieters unseres WebDAV-Speichers.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Schritt 2: Speicherort für Kalender festlegen" src="http://farm3.static.flickr.com/2744/4415047118_0a5220a553_o_d.png" height="427" width="538"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem Klick auf &amp;#8220;Weiter&amp;#8221; wählen wir nun unter &amp;#8220;Format&amp;#8221; die Option &amp;#8220;iCalendar (ICS)&amp;#8221; aus und geben unten die Adresse des Speicherortes an. Im Beispiel mit Box.net lautet diese zum Beispiel so:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.box.net/dav/dateiname_des_kalenders.ics" target="_blank"&gt;https://www.box.net/dav/dateiname_des_kalenders.ics&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Schritt 3: Format und Namen der Kalenderdatei festlegen" src="http://farm3.static.flickr.com/2758/4414279997_ef9595a1fa_o_d.png" height="427" width="538"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einem erneuten Klick auf &amp;#8220;Weiter&amp;#8221; und einem anschließenden Login mit den eigenen Benutzerdaten, kann man nun den anzuzeigenden Namen des Kalenders, sowie seine bevorzugte Farbe und die Erinnerungs-Optionen auswählen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Schritt 4: Kalender anpassen" src="http://farm3.static.flickr.com/2687/4414280179_6ec621fae9_o_d.png" height="427" width="538"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann nochmal ein Klick auf &amp;#8220;Weiter&amp;#8221; zum Dritten und das war es auch schon. Von nun an wird auf diesen Kalender über WebDAV zugegriffen – sowohl lesend, wie auch schreibend. Die angegebene Kalender-Datei wird übrigens erst auf dem WebDAV-Speicher erstellt, sobald ein Termin oder eine Aufgabe im Kalender angelegt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer möchte, kann auch bereits vorhandene Kalender auf seinen WebDAV-Speicher befördern. Dazu klickt man ganz einfach mit der rechten Maustaste auf einen Kalender und wählt dort im Kontextmenü den Punkt &amp;#8220;Kalender publizieren &amp;#8230;&amp;#8221;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Kalender publizieren – Schritt 1 von 2" src="http://farm3.static.flickr.com/2755/4414280277_9952f8bd8d_o_d.png" height="345" width="356"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun gibt man nur noch die Adresse der gewünschten Datei ein und klickt auf &amp;#8220;Publizieren&amp;#8221;. In unserem Beispiel lautet die komplette Adresse, inklusive Dateinamen:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="https://www.box.net/dav/mein_kalender.ics" target="_blank"&gt;https://www.box.net/dav/mein_kalender.ics&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Nach einer kurzen Zeit wird auf dem Server eine Datei mit dem gewünschten Dateinamen erstellt. Dabei sollte man sicher gehen, dass man keine Datei überschreibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img alt="Kalender publizieren – Schritt 2 von 2" src="http://farm5.static.flickr.com/4017/4415047852_58173393c9_o_d.png" height="149" width="424"/&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Vorgang ist sinnvoll, wenn man Kalender-Dateien nur gelegentlich manuell aktualisieren möchte, um sie von einem anderen Rechner abzurufen, oder um einfach ein Backup seines Kalenders auf einem WebDAV-Speicher zu erstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Übrigens:&lt;/b&gt; Aus Sunbird beziehungsweise Lightning gelöschte Kalender verbleiben noch immer auf dem WebDAV-Speicher. Sundbird/Lightning behält die Daten auf dem (virtuellen) Datenträger, da sie eventuell noch ein anderes Mal oder von einem anderen Ort benötigt werden könnten. Nicht mehr benötigte Kalender-Dateien sollten also von Hand gelöscht werden. Dieses Verhalten ist völlig normal und wird auch bei lokal gespeicherten Kalendern angewandt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Drei gut gemeinte Hinweise zum Schluss:&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wichtig ist, dass man regelmäßig ein Backup seines Online-Kalenders anlegt, und zwar nicht auf dem gleichen WebDAV-Speicher, wo man für gewöhnlich auch seine Kalender-Datei von abruft! Sollte der eingesetzte WebDAV-Anbieter nämlich irgendwann von der Bildfläche verschwinden oder die Daten wegen Störungen gelöscht werden, so geht man damit auf Nummer sicher auch in Zukunft noch auf seine Termine und Aufgaben-Listen zugreifen zu können.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auch sollte man beachten, dass WebDAV – wie eigentlich jeder Online-Dienst – aus technischen Gründen mal eine Zeit lang nicht erreichbar sein kann!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wer seine Daten online speichert, geht theoretisch immer das Risiko ein, dass im Falle einer Sicherheitslücke Fremde darauf Zugriff haben. Sensible Termin- und Aufgaben-Daten sollten daher nur dann online gespeichert werden, wenn man dem WebDAV-Anbieter das entsprechende Vertrauen gegenüber aufbringt und zudem sich sicher sein kann, dass auch auf dem Weg der Daten zum WebDAV-Speicher alles genügend gesichert abläuft.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description><link>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/433129959</link><guid>http://ubuntujunkie.tumblr.com/post/433129959</guid><pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:46:30 +0100</pubDate><category>Sunbird</category><category>Lightning</category><category>WebDAV</category><category>Synchronisation</category><category>synchronisieren</category><category>Kalender</category><category>calendar</category></item></channel></rss>
