Granola – Energie sparen unter Linux ist ganz einfach
Aus Zeitgründen kommt nach einer längeren Pause endlich wieder ein kleiner Beitrag im Blog. Diesmal gibt es ein kleines Tool namens „Granola“, welches ich euch ans Herz legen kann. Es ist kostenlos und es hilft euch Strom und somit Geld zu sparen und damit wiederum die Umwelt zu schonen. Dabei sollen die Energiesparmaßnahmen nicht auf Kosten der Leistung gehen.
Das Tool besteht aus zwei Teilen: der eigentlichen Power-Management-Software und einer passenden GUI. In der GUI sieht man zudem, wie viel Strom und somit Geld und CO2 gespart wird.
Download der Software:
http://grano.la/help/?os=linux&download
Installation:
sudo bash ./installer.bash
sudo apt-get update
sudo apt-get install granola granola-gui
Natürlich kann und sollte man stets alles kritisch hinterfragen. So kann ich zum Beispiel spontan nicht beweisen, dass das Tool funktioniert, aber eines kann ich euch versprechen: Ich arbeite oft am Laptop und seit der Installation dieses Tools ist der Lüfter deutlich leiser und der Laptop etwas kühler.
Dieses Tool gibt es übrigens auch für Windows.
Ubuntu Tweak: System-Einstellungen und zusätzliche Software-Quellen
Vor ungefähr einem Monat habe ich “Fünf System-Tools, die man haben sollte” vorgestellt und dabei mal wieder ein Tool vergessen, wie mir gerade auffällt. Und das, obwohl ich es zum besagten Zeitpunkt auf meiner Liste der erwähnenswerten System-Tools hatte. Wie schlampig! Ich werde nach Fertigstellung dieses Beitrags umfangreiche Resozialisierungs- und Bestrafungsmaßnahmen gegen mich selbst einleiten, damit so etwas nicht wieder vorkommt. Versprochen!
Ubuntu Tweak ist mit Ailurus vergleichbar. Ein kleines System-Tool, das diverse Einstellungsmöglichkeiten am System ermöglicht und zudem noch zahlreiche zusätzliche Programme und PPA-Quellen mit Software offeriert. Letzteres ist vermutlich der größte Vorteil der Software, da die meisten der hier möglichen Einstellungen auch vom System aus möglich sind.

Und so installiert man Ubuntu Tweak. Einmal bitte in die Shell/ins Terminal wechseln und dort zunächst die PPA-Quelle hinzufügen:
sudo add-apt-repository ppa:tualatrix/ppa
Anschließend müssen nur noch die Software-Quellen aktualisiert und das Tool installiert werden:
sudo apt-get update
sudo apt-get install ubuntu-tweak
Nach der Installation ist Ubuntu Tweak im Menü “Systemwerkzeuge” zu finden.
Sechs Twitter-Accounts, denen es sich zu folgen lohnt
Man mag Twitter & Co finden wie man will, manchmal sind diese Micro-Blogging-Systeme aber wahre Goldgruben, was Informationen, Tipps und Tricks angeht. Ich muss gestehen, dass ich dem Twitter-Hype auch verfallen bin und ich gestehe auch, dass ich nur einen sehr kleinen Teil davon lese, was die Menschen twittern, denen ich folge. Aber in Bezug auf Linux und Ubuntu, habe ich einige sehr interessante Quellen ausfindig gemacht.
Diese Liste ist sicherlich nicht komplett, daher: Wer sie ergänzen möchte, möge bitte dies bitte in der Kommentar-Funktion tun. Ich würde mich freuen!
Ubuntu Status (Twitter) / (Identi.ca) [Englisch]
Über Twitter oder wahlweise auch Identi.ca gibt es seit kurzem Warnungen vor fehlerhaften oder schädlichen Paketen oder Updates. Bislang ist jedoch glücklicherweise noch nichts solches zu vermelden. Ein Plus in Punkto Sicherheit, wer aufmerksam die Tweets verfolgt.
Linux Artist [überwiegend Englisch]
Kreativ unter Linux? Zugegeben, die Adobe-Produkte sind schon toll und so richtig ersetzen kann sie leider keines der freien Programme, für Vieles reichen aber auch diese. Der “Linux Artist” twittert über alles, was mit Linux und Zitat: “art, design, graphics, GIMP, blender, vector, font, photo, inkscape, povray, video, animation, 3D, 2D, web dev, hardware, game dev, sound, and audio” zu tun hat.
Ubuntu Geek [Englisch]
Viele Software-Vorstellungen, Anleitungen, Tipps, Tricks und einige News rund um Ubuntu gibt es vom Ubuntu Geek. Bei Twitter erfahrt ihr, sobald ein neuer Beitrag auf der Ubuntu Geek-Seite vorhanden ist.
Unix Men [Englisch]
Ähnlich wie Ubuntu Geek sind auch die Unix Men. Zwar finde ich nicht, dass diese Seite besonders viel mit Unix allgemein am Hut hat, aber es gibt hier immerhin auch hin und wieder gute Tipps, Tricks und Software-Vorstellungen.
Ubuntu Inside [Englisch]
Und wie schon bei den beiden Vorgängern, geht es hier um ähnliches: Tipps, Tricks, einige Neuigkeiten und hin und wieder die Vorstellung von nützlichen Programmen. Wer nichts verpassen möchte, dem empfehle ich auch hier gelegentlich mit zu lesen.
Ubuntu Users (Twitter) / (Identi.ca) [Deutsch]
Der Twitter- bzw. Identi.ca-Account der – ich behaupte einfach mal – am meisten besuchten, deutschsprachigen Ubuntu-Community. Zu lesen gibt es Neuigkeiten aus der Linux-, Ubuntu- und Opensource-Welt. Man will ja schließlich immer auf dem Laufenden bleiben.
Schon gewusst? Twitter- und Identi.ca-Beiträge eines Schreibers lassen sich auch via RSS abonnieren. Einfach in Firefox in der Adresszeile auf das RSS-Icon klicken, Adresse kopieren und im bevorzugten Reader abonnieren. Verpasste Beiträge lassen sich so einfacher nachlesen und wer Twitter oder Identi.ca nicht nutzen möchte, kann zumindest mitlesen.
Fünf System-Tools die man haben sollte
Unter jedem Betriebssystem gibt es kleine Helfer, die man vielleicht nicht sehr oft benutzt, über deren Vorhandensein man aber aus guten Gründen trotzdem sehr glücklich ist. Diese Tools arbeiten im Hintergrund, nehmen einem einige Arbeitsschritte ab oder sorgen dafür, dass die Festplatte sauber bleibt. Fünf genau solcher Tools, wie soeben beschrieb, möchte ich heute hier vorstellen.
Ailurus – der kleine Panda – bewirkt keine Wunder, auch wenn das Tool manchenorts im Internet schon so oder zumindest so ähnlich angepriesen wurde. Viele der in diesem Tool gegebenen Möglichkeiten System-Einstellungen vorzunehmen sind sogar redundant, da sie ohnehin unter Gnome vorzufinden sind. Trotzdem bin ich der Meinung, dass dieses Tool das System abrundet und daher nützlich ist.
Neben der Möglichkeit einige Einstellungen am System vorzunehmen, bietet das Tool die Möglichkeit Informationen zum vorhandenen System recht übersichtlich abzurufen. Am meisten punktet der kleine Panda aber mit der Möglichkeit sehr einfach zusätzliche Software zu installieren und zusätzliche Software-Quellen zu den im System bereits vorhanden Quellen hinzuzufügen. Dazu gehören insbesondere viele Programme, die im Ubuntu-Repository nicht vorhanden sind. Neben Opera, Google Chrome, Chromium, Songbird, diversen zusätzlichen Audio- und Video-Codecs, dem Adobe Flash-Player (auch für 64 Bit Systeme), dem RealPlayer, sowie dem Adobe PDF Reader sind das noch viele weitere nützliche Anwendungen.
Installation:
sudo add-apt-repository ppa:ailurus
sudo apt-get update
sudo apt-get install ailurus
Auf jedem System sammelt sich Datenmüll in Form von temporären Dateien, irgendwelchen Caches oder anderweitigen Bits an, nicht anders ist es auch unter Linux/Ubuntu. Dank BleachBit ist es allerdings sehr schnell möglich das Gröbste ausfindig zu machen und es zu entfernen. Neben temporären Dateien und Caches kann man damit ganz wunderbar Logs, Historien und Überbleibsel alter Software-Installationen via APT & Co. entfernen. Einzig bei der Beseitigung der Log-Dateien wäre ich etwas vorsichtig. In Anbetracht der Tatsache, dass diese ohnehin nicht sehr viel Platz wegnehmen, können sie sich manchmal als sehr nützlich erweisen, wenn es gilt Fehler im System aufzuspüren.
Das Paket sollte sich im Ubuntu-Repository befindet, es ist außerdem auch für Windows-Systeme verfügbar.
Installation:
sudo apt-get install bleachbit
Ähnlich wie BleachBit funktioniert FSlint, es kann jedoch noch mehr und ich würde es als eine Ergänzung dazu betrachten, da es noch viel mehr kann. Da FSlint jedoch nicht von selbst entscheiden kann, welche Dateien obsolet sind und welche nicht, erfordert es die Zusammenarbeit des Benutzers!
Das Tool findet Duplikate von Dateien im Dateisystem, es spürt fehlerhafte Dateinamen, Namenskonflikte und redundante Leerzeichen in Dateinamen auf, bereinigt installierte Pakete, findet temporäre Dateisicherungen (*~, *.bak, …), Leere Verzeichnisse und macht noch einiges mehr. In der ausgegebenen Liste kann der Benutzer anschließend zu lösenden oder löschenden Konflikte auswählen.
Installation:
sudo apt-get install fslint
Nach der Installation hält sich dieses Tool im Hintergrund, genauer gesagt im Gnome-Panel versteckt, wo es in regelmäßigen Abständen überprüft, ob es für die aktuell installierte Kernel-Version wichtige Sicherheitspatches gibt. Ist dies der Fall, so meldet sich KSplice mit einem entsprechendem Icon. Die Installation der jeweiligen Patches kann nun nach einer Passwort-Abfrage (gksu/sudo) installiert werden und das System ist somit wieder sicher.
Das besondere daran ist: Nach der Patch-Installation ist kein Neustart nötig! Somit kann die meistens ohnehin nicht all zu lange Zeit zwischen zwei Kernel-Versionen sicher überbrückt werden. Ein zusätzliches Plus in Punkto System-Sicherheit und ein komfortables dazu noch!
Nutzer aktueller Ubuntu-Versionen (derzeit 9.04 und 9.10) haben das Glück den KSplice Uptrack Manager umsonst benutzen können. Die Benutzung unter älteren Ubuntu-Versionen oder auf anderen Distributionen kostet eine monatliche Gebühr, die 2,95 US-$ bzw. 3,95 US-$ beträgt.
Installation:
Für Instruktionen zur Installation auf dem jeweils aktuellen Ubuntu-System bitte hier weiter lesen.
Hin und wieder kommt es vor, dass bestimmte Pakete einer Linux-Distribution eingestellt werden. Dies hat immer mehrere Gründe: Inkompatibilität mit anderen (neueren) Paketen, eine Eingestellte Fortführung des Projektes seitens der Entwickler und somit auch ein eventuelles Sicherheitsrisiko im Falle von Sicherheitslöchern, mangelndes Interesse seitens der Benutzer oder das Paket wird schlicht und einfach durch die Entwicklung anderer Software oder aus anderen Gründen überflüssig.
Diese “Paket-Leichen”, die dann immer noch auf diversen Systemen herum schwirren, können mit diesem Tool ausfindig gemacht und deinstalliert werden. Vor einer Deinstallation empfiehlt es sich jedoch immer sicher zu gehen, dass die für die Deinstallation ausgewählte Software wirklich nicht mehr benötigt wird!
Da sich die Software im Repository von Ubuntu befindet, müssen noch nicht mal fremde Paket-Quellen hinzugefügt werden.
Installation:
sudo apt-get install gtkorphan